Einbürgerung

Pete will Niedersachse werden

Viele Briten bereiten sich momentan auf einen Einbürgerungstest in Niedersachsen vor. Grund dafür sind die unklaren Regelungen für den Brexit. Pete Braund aus der Wedemark ist einer von ihnen. Antenne Niedersachsen Spaßreporter Daniel Düsenflüß hat ihn bei seinen Vorbereitungen für den Einbürgerungstest begleitet.


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Seit 1995 wohnt Pete bereits in Deutschland. Jetzt, fast 25 Jahre später, will er sich einbürgern lassen und übt dafür schon fleißig im Internet und mit einem großen Brettspiel. Und Pete ist nicht der einzige Brite, der sich einbürgern lassen möchte.

Rund fünf Wochen vor dem geplanten Brexit absolvieren viele Briten in Niedersachsen noch schnell einen Einbürgerungstest. Das ergab eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur bei mehreren Städten und Volkshochschulen. In Hannover seien rund 70 Prozent der am Test Interessierten Briten, erklärt eine herin der Stadt Hannover.

Am 1. März ist es für Pete dann soweit: Er hat in Wolfsburg an der Volkshochschule seinen Einbürgerungstest. Ihn erwarten Fragen wie: "Was bedeutet aktives Wahlrecht in Deutschland?" oder "Wer berät in Deutschland Personen bei Rechtsfragen und vertritt sie vor Gericht?"



Pete sagt, dass er weniger Bedenken hat den Test nicht zu bestehen, als dass der Zug nicht in Wolfsburg halten wird. "Bei einem meiner Vorbereitungstests habe ich nur 4 Minuten für die insgesamt 33 Fragen gebraucht. Und ich habe alle richtig beantwortet", erzählt Pete Reporter Daniel Düsenflüß.

Bei dem Einbürgerungstest an der Volkshochschule müssen in 60 Minuten insgesamt 17 von 33 Fragen richtig beantwortet werden. Damit können die Antragsteller die für die Einbürgerung erforderlichen "Kenntnisse der Rechts- und Gesellschaftsordnung und der Lebensverhältnisse in Deutschland" nachweisen.

Daniels Brexit-Bonusfrage

(mit Material der dpa)