Warnstreik

Paketzusteller legen Arbeit nieder - Verzögerungen erwartet

Die Paketzusteller von DHL Delivery sind am Mittwochmorgen im Regierungsbezirk Weser-Ems und Bremen in einen eintägigen Warnstreik getreten.


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Symbolfoto (Foto: picture alliance / Martin Schutt)

Zu der Arbeitsniederlegung an den Standorten Wilhelmshaven, Oldenburg und Bremerhaven hat die Gewerkschaft Verdi aufgerufen. Wie viele Mitarbeiter sich daran beteilgt haben, war zunächst nicht bekannt.

Mitarbeiter in Bremen legten ihre Arbeit bereits am Dienstag nieder. Wie viele Pakete wegen des Streiks nicht ausgeliefert wurden, konnte Gewerkschaftssekretärin Cathrin Radloff zunächst nicht sagen.

Forderung liegt bei 6,5 Prozent

Verdi will mit dem Warnstreik den Druck erhöhen, bevor die Tarifverhandlungen des Speditions- und Logistikgewerbes an diesem Donnerstag weitergehen. Die Gewerkschaft fordert unter anderem 6,5 Prozent mehr Geld.

Bereits im Dezember hatten Paketzusteller in Hannover vorübergehend die Arbeit niedergelegt. In Bremen streikten damals rund 65 Paketzusteller in zwei Depots - und damit mehr als die Hälfte der Belegschaft. Nach Angaben des Arbeitgebers seien an dem Tag mehr als 90 Liefertouren liegen geblieben, hieß es von Verdi.