Duderstadt

"Otto Bock" bricht Zelt in PyeongChang ab

Die Paralympics in Korea sind vorbei. Das heißt für die Mitarbeiter des Duderstädter Prothesenherstellers "Otto Bock": Kisten packen. Gut zwei Wochen lang hatten sie sich in ihrer Werkstatt im Olymischen Dorf in PyeongChang um den technischen Service gekümmert.


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Daniel Anlauf verlängert den Aluminiumrahmen eines serbischen Athleten. (Foto: Otto Bock HealthCare GmbH)

Was von den 8.000 mitgebrachten Ersatzteilen nicht gebraucht wurde, wird wieder eingepackt. Die Maschinen werden verladen und das 300 Quadratmeter große, weiße Zelt abgebaut. Um über vierhundert Reparaturen haben sich die Techniker gekümmert. Einige Jobs bleiben besonders in Erinnerung: Daniel Anlauf war als einer von vier Schweißern in Korea dabei - und er stand vor seiner bisher größten technischen Herausforderung. Einem serbischen Athleten wurde ein falscher Sitzski nach Korea geschickt. Der beinahe zwei Meter große Mann konnte in dem Frauen-Rahmen nicht sitzen. In nur einem Tag baute Daniel Anlauf den Rahmen so um, dass der Athlet letztlich doch noch starten konnte.