Ritterhude

Offene Fragen fünf Jahre nach Explosion in Chemiefrabrik

Staatsanwaltschaft und LKA ermittelten jahrelang. Gutachten wurden erstellt, Dutzende Zeugen vernommen, 130 Aktenbände gefüllt. Die Ermittlungen zur Explosion in Ritterhude wurden letztlich eingestellt. Aber zumindest für Anwohner sind zentrale Fragen offen.


123961899_ergebnis.jpg
 (Foto: picture alliance/dpa)

Auch fünf Jahre nach der Explosion einer Chemiefabrik in Ritterhude (Kreis Osterholz) sind für die Anwohner viele Fragen nicht geklärt. Es habe keine Aufarbeitung gegeben, noch seien Konsequenzen gezogen worden, bemängelte Karl-Friedrich Brust von der Interessengemeinschaft der Anwohner. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft in dem Fall wurden im Februar 2018 eingestellt.

Bei dem Unglück auf dem heute brachliegenden Betriebsgelände der Firma Organo Fluid GmbH kam am 9. September 2014 ein Mitarbeiter ums Leben. Es gab mehrere Verletzte. Rund 40 Häuser in der Nachbarschaft wurden teils schwer beschädigt.

(dpa)