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Nordmedia: Niedersachsen wird als Drehort immer attraktiver

Niedersachsen und Bremen werden aus Sicht von Nordmedia-Geschäftsführer Thomas Schäffer als Drehort für Fernseh-, Kino- und Onlineproduktionen immer attraktiver.


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 (Foto: picture alliance / Ingo Wagner/d)

Insgesamt förderte die Film- und Mediengesellschaft für beide Länder im vergangenen Jahr 237 Projekte mit rund 11,3 Millionen Euro. Die Zahl der Drehtage sei von 660 im Jahr 2016 auf den Rekord von 850 Tagen gestiegen, sagte Schäffer am Dienstag in Hannover. 28 davon entfielen auf Bremen.

Die Initiative "Drehort Harz" der Länder Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sei erfolgreich gestartet, betonte der Nordmedia-Chef. "Die kleine Hexe" mit Karoline Herfurth wurde unter anderem im niedersächsischen Seesen gedreht. Der am 1. Februar gestartete Kinofilm stürmte in der ersten Woche an die Spitze der deutschen Kinocharts. Insgesamt sahen ihn schon über eine halbe Million Zuschauer. Auch der Spielfilm "Die Hütte" von Philipp Hirsch über junge Aussteiger entstand im West- und Ostharz.

"Kliemannsland" hat wesentlichen Anteil am Anstieg

Der Anstieg bei den Drehtagen 2017 hat allerdings vor allem mit dem Online-Projekt "Kliemannsland" zu tun. Der mit Heimwerkervideos bekannt gewordene Fynn Kliemann hat im Dörfchen Rüspel im Kreis Rotenburg an der Wümme einen kreativen Bauernhof gegründet. Auf das ebenfalls unterstützte Projekt entfielen mehr als 200 Drehtage.

Die Nordmedia ist eine gemeinsame Gesellschaft der Länder Niedersachsen und Bremen. Fördermittel steuern auch die Sender NDR, Radio Bremen sowie das ZDF bei. Zum 1. Januar 2018 trat eine neue Förderrichtlinie in Kraft, welche die Produktionen dazu verpflichtet, mindestens das 1,5-Fache der gewährten Fördermittel in Niedersachsen beziehungsweise Bremen auszugeben.

(dpa)