Voll Banane!

Niedersachsen knuspert am Bananengeschirr

Mit diesem Geschirr heißt es: Bye bye Abwasch! Denn das Bananengeschirr kann einfach aufgegessen werden. So gibt es keine schmutzigen Teller, Gabeln oder Löffel mehr. Das Bananengeschirr schont unsere Umwelt. Die Idee stammt aus dem niedersächsischen Tostedt.


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(Foto: Antenne Niedersachsen)

Jahrelang ist Reza Daraei um die Welt gereist. Er hat als DJ auf Kreuzfahrtschiffen, als Verkoster oder als Barbesitzer zwischen Jamaica und Tostedt gearbeitet. So unterschiedlich die Jobs auch waren, eines hatten sie alle gemeinsam: Zu viel Müll, der produziert wurde.

Der Müllverschmutzung setzt Reza Daraei mit seinem knusprigen Bananen-Geschirr etwas entgegen. "Von Mett bis Marmelade - alles lässt sich mit Kochbanengeschirr kombinieren", verspricht Daraei. Der Clou des Bananengeschirrs: Die frittierten Kochbananen werden in verschiedene Löffel-, Waffel- oder Schälchenformen gepresst und so zu essbarem Geschirr. Zudem seien die Kochbananen laktose-, fructose- und glutenfrei. Und mit diesem essbaren Banenengeschirr will der Tostedter den Deutschen Markt erobern.

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(Foto: Mohammad Zaman Daraei)

Zu den ersten Kunden gehören Hotels oder Catering Unternehmen in ganz Niedersachsen und auch darüber hinaus. Reza Daraei hofft aber auch bald die Supermarktketten von seiner Idee überzeugen zu können, damit auch in Niedersachsens Privatküchen das Bananengeschirr für Partys oder Grillabende bereit steht.

Die Idee des Bananengeschirrs hat er aus Kolumbien importiert. Kochbananen sind dort so verbreitet wie bei uns die Kartoffel. Im Gegensatz zur süßen Bananenschwester hat die Kochbanane eine mehlige Konsistenz und enthält zudem viel Stärke, die nicht in Zucker umgewandelt wird. Gepflückt werden sie auf den Plantagen im Landesinneren.