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Störungen bei der Bahn

Niedersachsen entgeht dem ganz großen Sturmchaos

Nach den Unwettern bleiben die ganz großen Schäden und Niedersachsen und Bremen aus. Reisende auf Schienen und Straßen mussten sich dennoch auf Verspätungen einstellen.


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Eine Unwetterfront zieht im Landkreis Hildesheim auf. Foto: Julian Stratenschulte (Foto: Julian Stratenschulte/dpa)

Niedersachsen und Bremen sind bei den Unwettern weitestgehend glimpflich davongekommen, im Bahnverkehr sorgte das Wetter aber weiterhin für Verspätungen und Zugausfälle. Auf vielen Fernverkehrsverbindungen mussten Passagiere mit Verspätungen in Folge der Störungen rechnen, sagte ein Sprecher der Deutschen Bahn am Freitagmorgen.

Die ICE-Strecke Hannover-Hamburg-Kiel war am Morgen noch gesperrt. Die Strecken Bremen-Hamburg und Osnabrück-Löhne sind dagegen teilweise wieder befahrbar, es kann jedoch zu Verspätungen kommen.

Auch auf den Straßen war in Niedersachsen mit Behinderungen zu rechnen. Unzählige Bäume seien umgefallen, teilte die Feuerwehr mit. In Bremen kippte ein Baum auf ein fahrendes Auto. Eine Person wurde dabei durch herumfliegende Glassplitter leicht verletzt. Ein weiterer Baum stürzte auf eine Oberleitung der Bahn und eine Stromleitung riss durch die Starken Winde ab. Außerdem stürzte in der Innenstadt ein Baugerüst um. Insgesamt waren in Bremen rund 150 Feuerwehrleute im Einsatz.

Alleine im Raum Uetze in der Region Hannover musste die Feuerwehr 50 Mal ausrücken. Bei einem Einsatz krachte ein großer Baum auf ein Wohnhaus und musste mit einem Kran vom Dach geholt werden. Im Kreis Osnabrück stürzten Bäume auf parkende Autos.

Im Oldenburger Rathaus musste die Feuerwehr eine größere Menge Regenwasser abpumpen. In Peine riss der Sturm das Dach eines Supermarktes ab. Die Feuerwehr sammelte die Trümmerteile ein und sicherte das Gebäude vor weiteren Schäden.

Größere Unwetter-Folgen im Flugverkehr gab es an den Airports Bremen und Hannover nicht. Lediglich einzelne Flüge landeten dort nicht.

(dpa)