09. Juni 2026 – dpa

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SEK-Einsatz nach Überfall bei Autokauf - U-Haft

Einsatzkräfte sprengen eine Eingangstür, dringen bewaffnet in das Haus ein, doch den Gesuchten finden sie nicht. Später klicken aber dann doch die Handschellen. Es geht um einen brutalen Überfall.

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SEK-Kräfte waren an einem Einsatz in Beckum beteiligt. (Symbolfoto), Foto: Marius Becker/dpa

Knapp einen Monat nach einem bewaffneten Überfall bei einem vermeintlichen Autokauf im westfälischen Beckum hat die Polizei einen der Tatverdächtigen festgenommen. Spezialeinsatzkräfte durchsuchten die Wohnung des 20-Jährigen - konnten vor Ort aber zunächst nur Gegenstände sichern.

Polizeikräfte hatten dabei die Eingangstür einer Doppelhaushälfte in einer ruhigen Wohngegend gesprengt und bewaffnet das Gebäude betreten, wie ein dpa-Reporter berichtete. Der Tatverdächtige sei nicht angetroffen worden, konnte aber anschließend an seiner Arbeitsstelle festgenommen worden, wie die Polizei nach dem Einsatz mitteilte. Seit dem Nachmittag sitzt er in Untersuchungshaft. Die Staatsanwaltschaft hatte diese wegen Fluchtgefahr beantragt.

Der 20-Jährige steht im Verdacht, gemeinsam mit anderen zwei Männer ausgeraubt zu haben, die sich Mitte Mai in Beckum (Kreis Warendorf) mit ihnen zum Verkauf eines Autos getroffen hatten. Am Treffpunkt sollen die beiden dann mit einer Schusswaffe bedroht und mit Pfefferspray attackiert worden sein.

Die Angreifer-Gruppe soll dann die Autoscheibe eingeschlagen und eine Tasche mit Bargeld aus dem Auto gestohlen haben. Der 20-Jährige soll bei dem Überfall einer von zwei Haupttätern gewesen sein. Er soll im Laufe des Nachmittags einem Haftrichter vorgeführt werden. Die Ermittlungen zu den mutmaßlichen Mittätern dauern an.

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