Internationaler Museumstag

Museumsarbeit zum Mitmachen - von Dinos bis Zeitreisen

Obstsorten erschnüffeln, Gipsabdrücke von Fossilien nehmen oder Pfeifen schnitzen: Am Internationalen Museumstag wird gerade für Kinder in Bremen und Niedersachsen viel geboten.


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 (Foto: picture alliance/dpa)

Im Simulator ein Erdbeben der Stärke 5 erleben, von einem Familienclan der Bronzezeit für die Zukunft lernen oder sich ein Diplom als Salzsieder verdienen: Mit solchen Aktionen locken mehr als 160 Museen in Niedersachsen und Bremen am Sonntag zum Internationalen Museumstag. Vielerorts ist der Eintritt kostenlos. Auch Märkte, Feste und Sonderausstellungen seien Teil des Programms, teilte der Museumsverband Niedersachsen und Bremen mit.

Im Geowissenschaftlichen Museum der Universität Göttingen können Kinder Gipsabdrücke von Fossilien nehmen und bemalen. Im Städtischen Museum Schloss Salder in Salzgitter schnitzen Teilnehmer Trommeln und Pfeifen. Und im Forscherlabor des Roemer- und Pelizaeus-Museums Hildesheim prüfen Besucher, ob Exponate echt sind oder Fälschungen.

Wie archäologische Funde fachgerecht freigelegt werden, können Interessierte bei einer inszenierten Grabung im Museum und Park Kalkriese in Bramsche ausprobieren. Im Historischen Museum Bremerhaven nimmt Kater Pit kleine Besucher auf eine Entdeckungstour durch die Sammlung mit, wo die Kinder einen Sturm erzeugen und im Hafen Obstsorten erschnüffeln.

In Norden tauchen Besucher im Teemuseum in die ostfriesische Teekultur ein. Das Osnabrücker Museum für Industriekultur schickt seine Gäste auf Zeitreise in das Leben der 60er Jahre - inklusive zeittypischer Spiele für Kinder.

Der 42. Internationale Museumstag steht unter dem Motto "Museen - Zukunft lebendiger Traditionen". Er wird seit 1977 jedes Jahr vom Internationalen Museumsrat ausgerufen.

(dpa)