Insektenburger

Mmmhhh... Insektenburger: "Einfach köstlich!"

Antenne Niedersachsen Reporterin Sarah Buletta hat ihn probiert: Den INSEKTENBURGER aus Osnabrück.


Sarah Buletta probiert den Insektenburger.JPG

Ja, da ist der Wurm drin. Und das soll auch so sein. Konkret geht es hier um den Buffalowurm. Und der landet dann im Insektenburger. Das klingt ganz schön ekelig, denkt ihr? Isses aber gar nicht. Denn der Insektenburger erfreut sich wachsender Beliebtheit. Unsere Reporterin Sarah Buletta hat die beiden Burger-Erfinder Baris Özel und Max Krämer in ihrem Osnabrücker Startup "Bugfoundation" besucht. Sie hat sich den Insektenburger mal aus der Nähe angesehen - und schließlich auch herzhaft hineingebissen.

Der Insektenburger jetzt im Supermarkt

Bislang durften in Deutschland noch keine Lebensmittel aus verarbeiteten Insekten so einfach gehandelt werden. Doch seit diesem Jahr ist das endlich erlaubt. Und im April gab es dann mit einem REWE in Aachen den ersten Supermarkt, der die besonderen Patties verkauft hat. Und die Nachfrage nach dem Insektenburger nimmt zu. Vermutlich wird es nicht mehr lange dauern, dann könnt ihr den Burger auch bei euch in der Nähe kaufen und probieren. Rund sechs Euro kosten dann zwei tiefgefrorene Insekten-Bratlinge. Özel und Krämer vertreiben den Burger auch direkt an Gastronomen.

Der Burger besteht aus pflanzlichen Bestandteilen - und gemahlenem Buffalowurm, der Larve des Getreideschimmelkäfers. Die Würmer sind proteinreich und benötigen nur ein Zehntel der Futtermenge, die zur Herstellung von Rindfleischpatties notwendig wäre. Insekten gehören weltweit für zwei Milliarden Menschen zur täglichen Ernährung. Experten beurteilen Insekten als Nahrungsmittel als ökologisch und ernährungsphysiologisch vorteilhaft im Vergleich mit Rindern, Schweinen oder Geflügel.

Schon Anfang 2017 hat das Pro7-Magazin "Galileo" über die Osnabrücker Jungunternehmer berichtet.

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