Online-Betrug

LKA und Verbraucherschützer klären über Online-Betrugsmaschen auf

Name und Adresse einer anderen Person stehen im Impressum eines unseriösen Onlinehändlers. Unter anderem über Identitätsraub wollen das LKA und Verbraucherschützer jetzt aufklären. Sie geben auch Tipps, was zu tun ist, wenn der Betrug schon geschehen ist.


Online-Betrug.jpg
 (Foto: picture alliance/dpa)

Die Verbraucherzentrale Niedersachsen und das Landeskriminalamt (LKA) klären am Dienstag (11.00 Uhr) über Betrugsmaschen und Identitätsraub im Internet auf. Die Experten wollen Verbraucher vor Beginn der Weihnachtszeit unter anderem vor Fake-Shops im Internet warnen. In vermeintlich echt aussehenden Onlinegeschäften werden Produkte meist zu Schnäppchenpreisen angeboten, die der Käufer per Vorkasse bezahlt. Geliefert wird danach jedoch gefälschte, mangelhafte oder gar keine Ware. "Wir warnen davor, sich von günstigen Preisen blenden zu lassen", sagte Christina Graf, Sprecherin der Verbraucherzentrale Niedersachsen.

Im Bereich Fake-Shops haben die Verbraucherschützer demnach eine "zunehmende Professionalisierung" beobachtet. Für Nutzer ist ein seriöser Online-Laden nicht auf den ersten Blick von der Nachbildung zu unterscheiden. Die Verbraucherzentrale rät etwa dazu, sich die Widerrufsbelehrung genau anzuschauen. Gibt es kein Widerrufs- und kein Rückgaberecht, sollte man nichts bestellen. Denn für beides gibt es in Deutschland feste Regeln, die auf der Homepage eines Onlineshops beschrieben werden. Auch ein Blick ins jeweilige Impressum der Seite kann helfen, Betrug zu enttarnen.

LKA-Präsident Friedo de Vries und die Geschäftsführerin der Verbraucherzentrale Niedersachsen, Petra Kristandt, werden zudem auf aktuelle Beispiele aus anderen Bereichen wie Schadsoftware eingehen. Die Experten geben zudem Tipps, was Opfer im Betrugsfall tun können.

(dpa)