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Lehrergewerkschaft GEW demonstriert für bessere Bezahlung

Für eine höhere Bezahlung der niedersächsischen Lehrer und bessere Arbeitsbedingungen an den Schulen im Land demonstriert an diesem Donnerstag die Bildungsgewerkschaft GEW.


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 (Foto: picture alliance / Lukas Schulze)

Anlass ist, dass der Landtag über den Haushaltsplan 2019 debattiert. Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) hatte einen Stufenplan zur besseren Bezahlung von Grund-, Haupt- und Realschullehrern angekündigt. "Den Stufenplan sehen wir nicht", kritisierte GEW-Sprecher Christian Hoffmann. Die Gewerkschaft erwartet 1500 bis 2000 Teilnehmer. Bei der abschließenden Kundgebung wird Niedersachsens GEW-Chefin Laura Pooth reden.

Die Gewerkschaft tritt auch dafür ein, dass an den Schulen beschäftige Therapeuten und Sozialpädagogen Vollzeitstellen bekommen. Bisher sind sie laut Hoffmann alle in Teilzeit beschäftigt. Die niedersächsischen Grünen unterstützen die Lehrer-Demonstration. Notwendig sei eine Bezahlung nach A13 an allen Schulformen, verlässlicher Unterricht und der weitere Ausbau von Ganztagsschulen, teilte die Partei mit.

Bereits am Mittwoch hatten die Abgeordneten in Hannover über die Schulpolitik der rot-schwarzen Landesregierung gestritten. Die FDP-Fraktion forderte den Kultusminister auf, schnell die Besoldung für Grund-, Haupt- und Realschullehrer anzuheben.

(dpa)