Bienenretter

Landwirte wollen mit Blüh-Patenschaften Bienen retten

Viele Bienenarten sind vom Aussterben bedroht. Das Thema bewegt auch Landwirte in Niedersachsen. Sie wollen etwas für die Bienn tun und ihre Ackerflächen zum Blühen bringen - mit Blüh-Patenschaften.


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(Foto: Antenne Niedersachsen, picture alliance/Klaus-Dietmar Gabbert, picture alliance/Frank Rumpenhorst, picture alliance/Patrick Pleul)

Ein Acker bei Suhlendorf im Landkreis Uelzen. Normalerweise wachsen hier Zuckerrüben oder Kartoffeln. Ab dem 1. Mai soll sich das ändern. Drei Landwirte aus der Region Uelzen und dem Wendland wollen hier eine Bienenweide anlegen!

Nasch-Acker für Bienen und Insekten

Friedrich Helmke, Jan Kaiser und Henning Pfeiffer wollen eine spezielle Imkermischung aussähen. "Dafür arbeiten wir mit Imkern aus der Region zusammen", sagt Landwirt Pfeiffer.

In den Boden kommt eine Saatmischung, bestehend unter anderem aus Sonnenblumenkernen oder Phacelia-Samen. Die Blühmischung soll eine abwechslungsreiche Blüte bis in den Herbst versprechen. Die Landwirte verzichten dabei bewusst auch auf Einnahmen. Deswegen bieten sie mit dem Projekt "Lass es blühen" Blüh-Patenschaften an.

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 (Foto: picture alliance/dpa)

Von Mai bis in den späten Herbst können sich Bienenhelfer ein Stück Blumenacker sichern - 100 Quadratmeter gibt es für 50 Euro pro Jahr. Wer möchte, bekommt auch ein Namensschild an die Fläche gestellt.

Im Sommer ist auch ein Blühpatenfest geplant. Jeder Pate soll dabei auch ein Glas Honig bekommen - natürlich von den Nasch-Bienen der Suhlendorfer Blühflächen. Lecker!