Küste

Krabbenfischer rechnen mit schlechtem Jahr

Nach einer Krabbenschwemme im vergangenen Herbst sitzen Großhändler auf vollen Tiefkühllagern. Sie nehmen den Fischern deshalb weniger Krabben ab. Für manche könnte das zum Problem werden.


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 (Foto: picture alliance/dpa)

Angesichts voller Tiefkühllager rechnen Norddeutschlands Krabbenfischer nicht damit, dass sie dieses Jahr noch ohne Beschränkung fischen können. Der Handel nehme den Fischern derzeit nur eineinhalb Tonnen pro Woche und Kutter ab, sagte Dirk Sander von der Erzeugergemeinschaft der Deutschen Krabbenfischer in Dornum (Landkreis Aurich). "Das ist unterste Grenze". Mit der Menge sei so gut wie kein Geld zu verdienen. Die Fanggrenze werde sich wohl bis Ende des Jahres kaum verändern. "Ich rechne mit einem ganz schlechten Jahr", sagte Sander. Im Sommer bleiben die Krabbenfischer zusätzlich insgesamt sechs Wochen in den Häfen. Ein Grund für die vollen Lager waren ergiebige Fänge im vergangenen Herbst.

(dpa)