IHK-Studie

Konjunkturoptimismus in Niedersachsen trübt sich ein

Eigentlich ist die Lage gut, die Geschäfte laufen - Niedersachsens Wirtschaft könnte es nicht besser treffen. Aber die Sorgen werden immer größer angesichts der Begeisterung von US-Präsident Trump für Handelskonflikte.


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 (Foto: picture alliance/dpa)

Handelskonflikte, der drohende Brexit und der zunehmend spürbarere Mangel an Fachkräften - die Einschläge rücken auch für Niedersachsens Wirtschaft immer näher. Schon im Sommer begann sich der Konjunkturoptimismus der niedersächsischen Unternehmen einzutrüben, auch wenn es der Wirtschaft im Land zu dem Zeitpunkt "so gut wie noch nie in diesem Jahrhundert" ging, wie der Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Niedersachsen, Horst Schrage, damals sagte.

Wie sich die konjunkturellen Erwartungen der Unternehmen seitdem verändert haben, will die IHK Niedersachsen am Freitag (12.00 Uhr) mit ihrer Herbst-Konjunkturstudie klären. Rund 2000 Unternehmen wurden befragt.

Im Gesamtjahr erwartet Schrage nach früheren Angaben ein Wirtschaftswachstum von 1,7 Prozent, zuvor wurde noch ein Wachstum von mehr als zwei Prozent prognostiziert. Das größte Problem der Betriebe bleibt laut der Konjunkturumfrage vom Sommer der Fachkräftemangel: 60 Prozent der befragten Unternehmen nannten dies damals als Hauptrisiko für ihre Geschäfte.

(dpa)