Alle Schulausfälle in Niedersachsen
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Grippe-Atlas

In diesen Landkreisen ist die Grippegefahr am höchsten

Niedersachsen schnieft und hustet. In mehr als der Hälfte aller Landkreise ist die Ansteckungsgefahr als "sehr hoch" eingestuft. Verschafft euch hier den Überblick, wie es bei euch vor der Haustür aussieht.


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 (Foto: picture alliance / Maurizio Gamb)

Die Grippewelle ist momentan auf ihrem Höhepunkt. Erfahrungsgemäß wird es ab Ende Februar/Anfang März wieder ruhiger in den Arztpraxen. Von einer Grippewelle spricht man offiziell, wenn in mehr als 20 Prozent der übermittelten Proben Erreger zu finden sind. Letzte Woche lag die Rate bei 38 Prozent. Auch in Schulen und Kindergärten wurde vermehrt von Ausbrüchen berichtet. Allerdings kommt die Anzahl der Erkrankungen noch nicht ganz an die schwere Grippewelle aus dem letzten Jahr heran.

Oft ist die Frage: Grippe oder "nur" eine Erkältung? Für die Influenza ist ein sehr plötzlicher Erkrankungsbeginn mit hohem Fieber, Erschöpfung, Husten und starken Gliederschmerzen typisch.

Aktueller Grippebericht für Niedersachsen

Das Niedersächsische Landesgesundheitsheitsamt (NLGA) veröffentlicht wöchentlich entsprechende Berichte. Die detaillierten Informationen erhaltet ihr unter www.nlga.niedersachsen.de. Die Situation in eurer Region könnt ihr auch in einer interaktiven Karte einsehen.

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Grippe nicht zu unterschätzen

Im Gegensatz zur letzten Saison kommt dieses Mal der Influenzatyp B besonders häufig vor, sagte Dagmar Ziehm, Sprecherin des Landesgesundheitsamtes in Hannover. Im vergangenen Jahr dominierte Typ A, der häufig zu mehr Todesfällen bei Grippewellen führt. Typ-B-Viren sind daher nicht ganz so gefährlich, aber in keinem Fall zu unterschätzen.

Seit Beginn der Saison in Niedersachsen gibt es vier Grippe-Tote. Meist hängt der schwere Krankheitsverlauf mit anderen Grunderkrankungen zusammen. Zwei der Todesopfer waren über 75 Jahre alt. Bei den anderen beiden handelte es sich um eine junge Frau und ein Kleinkind, bei denen keine Vorerkrankungen bekannt waren.