Landarzt-Mangel

Hausärzte fehlen in Niedersachsens ländlichen Regionen

Wenn ein Landarzt in den Ruhestand geht, hat er es häufig schwer, einen Nachfolger zu finden. Zwischen Harz und Nordsee sind deshalb 355 Hausarztsitze unbesetzt. Allerdings zeigen Anreizprogramme bereits positive Wirkung.


Landarzt_1500.jpg
 (Foto: picture alliance/dpa)

Die Versorgung mit Hausärzten ist in Niedersachsen schlechter als in vielen anderen Bundesländern. Zwischen Harz und Nordsee gab es laut Ärztestatistik Ende des vergangenen Jahres 65,7 niedergelassene Hausärzte pro 100 000 Einwohner, noch weniger waren es im Arztbezirk Westfalen-Lippe, in Hessen und Sachsen-Anhalt.

Baden-Württemberg und Brandenburg lagen mit 65,6 Hausärzten pro 100 000 Einwohner etwa gleichauf mit Niedersachsen. Die höchste Hausarzt-Dichte haben Bayern und Mecklenburg-Vorpommern sowie die Stadtstaaten Hamburg, Berlin und Bremen. Die 355 unbesetzten Hausarztsitze befinden sich nach Angaben der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen vor allem in ländlichen Regionen.

(dpa)