Stadt übernimmt Kosten

Großeinsatz in der Ems bleibt für 22-Jährigen ohne Folgen

Ein von einem betrunkenen 22-Jährigen in Meppen ausgelöster Großeinsatz der Rettungskräfte bleibt für den jungen Mann aller Voraussicht nach ohne finanzielle Folgen. Die Stadt will die Kosten für den Einsatz nach Angaben vom Montag regulär übernehmen.


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Symbolbild (Foto: picture alliance / dpa)

Der 22-Jährige hatte am Samstagmorgen seinem Vater nach einer durchzechten Nacht gesagt, dass er in die Ems gesprungen sei und sich selbst ans Ufer gezogen habe, er aber nicht wisse, was mit seinen beiden Freunden passiert sei. Daraufhin verständigte der Vater die Feuerwehr, die eine große Suchaktion startete. Tatsächlich lagen die beiden Begleiter zu diesem Zeitpunkt aber zu Hause im Bett.

"Was der Vater gemacht hat, war das einzig richtige - die Rettungskräfte zu verständigen", sagte Stadtsprecherin Petra Augustin. Es sei weder vorsätzlich noch fahrlässig ein blinder Alarm ausgelöst worden.