Silvester

Feuerwerksverbot in Hannover wird streng kontrolliert

Mit einem Böllerverbot soll in der City in Hannover heute verhindert werden, dass die Silvesternacht aus dem Ruder läuft. Die Polizei in Hannover erwartet, dass sich die Lage im Vergleich zum Vorjahr dadurch entspannt.


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 (Foto: picture alliance/dpa)

Mit strikten Kontrollen will die Polizei an Silvester in Hannover das erstmals geplante Feuerwerksverbot in der zentralen Innenstadt durchsetzen. Sollten Feiernde sich nicht an die Regeln halten, werden Platzverweise ausgesprochen. In der Verbotszone werden Feuerwerkskörper einkassiert und vernichtet. Dafür will die Polizei in der Innenstadt einen Container mit Wasser aufstellen.

In vielen historischen Stadtkernen in Niedersachsen gibt es seit Jahren ein Böllerverbot an Silvester. In historischen Altstädten etwa in Göttingen, Lüneburg, Goslar oder Hann. Münden dürfen schon seit längerem keine Feuerwerkskörper mehr abgebrannt werden. Die Verbote wurden dort in den Vorjahren in der Regel weitestgehend eingehalten. In Bremen sind der Marktplatz, das Hafengebiet und der Flughafen knallfreie Zonen.

In Hannover erstreckt sich die Verbotszone vom Raschplatz hinter dem Hauptbahnhof entlang der Fußgängerzone bis zum zentralen Innenstadtplatz Kröpcke, dem Opernplatz und dem Platz der Weltausstellung. Erlaubt ist dort an Feuerwerk nur, was kindertauglich ist. In der Verbotszone will die Polizei zwar kontrollieren, der Zugang dazu wird aber weder mit Gittern abgesperrt noch wird jeder einzelne Besucher durchsucht.

(dpa)