Moorbrand

Expertin plädiert für Schadstoffmessungen in Nähe von Moorbrand

Ärzte haben angesichts des Moorbrandes bei Meppen für eine Ausweitung der Schadstoffmessungen in angrenzenden Ortschaften plädiert.


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 (Foto: picture alliance/dpa)

"Es wäre aus meiner Sicht wichtig, in Gemeinden nahe dem Brandherd die Schadstoffkonzentration zu messen, um entsprechende Vorsichtsmaßnahmen zu treffen", sagte die Umweltmedizinerin Barbara Hoffmann der Deutschen Presse-Agentur. Ihr seien bisher keine Messungen aus diesen Orten bekannt.

Nach Angaben des niedersächsischen Umweltministeriums hat das Feuer auf dem Übungsgelände der Bundeswehr vorübergehend zu höheren Feinstaubwerten etwa in Süd-Oldenburg geführt. Dass die Messwerte bisher nicht deutlich verändert seien, könne daran liegen, dass die Messstationen nicht genau in der Abgasfahne liegen oder schon zu weit weg sind, erklärte die Expertin, die am Institut für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin der Universität Düsseldorf forscht.

(dpa)