Osterküken

Ei, was ist da denn los? Osterküken piepsen durchs Museum

Flauschig, fluffig, fiepsig - das sind die Osterküken in Braunschweig. Dort startet im Naturhistorischen Museum die Osterkükenschau und Kinder sollen die kleinen Tierbabys hautnah erleben können.


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(Foto: Antenne Niedersachsen)

Frisch aus dem Ei gepellt präsentieren sich die kleinen Piepser hinter einer Glasscheibe. Ein flauschiges Gewusel im Naturhistorischen Museum Braunschweig.

"Am Sonntag sind die ersten Küken geschlüpft", sagt Museumsdirektor Ulrich Joger. In diesem Jahr zeigt das Museum fünf verschiedene Hühnerrassen, u.a. das Deutsche Reichshuhn, Zwerg-Marans und die Sachsenente. Drei der fünf Arten davon sind vom Aussterben bedroht.

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 (Foto: picture alliance / --/Staatliche)

Die "Osterküken-Ausstellung" ist nicht nur süß anzusehen, sondern hat ein ganz bestimmtes Ziel: "Mit der Aktion wollen wir auch aufklären", sagte Ulf Brandes, der erste Vorsitzende des Geflügelzuchtvereins Fallersleben und Umgebung. Vermittelt werden solle etwa das Wissen auch über alte Geflügelrassen, deren Erhaltung sich der Verein widme. Zudem solle das Bewusstsein gefördert werden, dass es sich um Tiere handele und nicht um Produkte.

Zwischen vier bis fünf Stunden brauche der Nachwuchs, um sich mit Hilfe seines Eizahnes aus der Schale herauszupicken. Seit März wurden die Eier in einem elektrischen Brutkasten apparat bei 37 Grad erbrütet.

Noch bis zum 28. April können Besucher die Küken beim Schlüpfen beobachten.

(mit Material der dpa)