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DLRG stellt Sommerzwischenbilanz zu Badeunfällen vor

Traumhaftes Badewetter sorgt leider oft auch für mehr Badeunfälle. Im heißen Jahr 2018 hatte die DLRG einen sprunghaften Anstieg an Badetoten verzeichnet. Gibt es in diesem Jahr auch eine traurige Bilanz?


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 (Foto: picture alliance/dpa)

Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) informiert in ihrer Sommerzwischenbilanz über die Zahl der Ertrunkenen in Niedersachsen und Bremen. Aus der Analyse, die am Donnerstag (11.00 Uhr) vorgestellt wird, soll hervorgehen, wie es um die Sicherheit in und an den Gewässern bestellt ist, teilte die DLRG in Bad Nenndorf mit. In diesem Jahr suchten wieder viele Menschen bei Rekordtemperaturen über 40 Grad Abkühlung in Seen, Flüssen und Kanälen. Auch im Norden gab es bereits wieder etliche Badeunfälle.

Besonders gefährlich sind demnach ungesicherte Badestellen. Auch durch Alkohol und Selbstüberschätzung gefährden sich Schwimmer immer wieder selbst. Als Risikogruppe identifizierte die DLRG im vergangenen Jahr Geflüchtete. Diejenigen die in diesem Zeitraum ertrunken waren, seien nahezu alle Nichtschwimmer gewesen.

(dpa)