Leaving Neverland

Das Antenne Niedersachsen Resümee zur Michael Jackson-Doku

Am Samstag zeigte ProSieben die umstrittene Doku "Leaving Neverland" über Michael Jackson. In dem Film erheben zwei Männer heftige Missbrauchsvorwürfe gegen den 2009 gestorbenen King of Pop. Hier hört ihr das Resümee der Antenne Niedersachsen-Redaktion zu der Frage "Was nach der Michael Jackson-Doku noch bleibt?"


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 (Foto: picture alliance/dpa)

ProSieben zeigte am Samstag (20.15 Uhr) mit "Leaving Neverland" den umstrittenen Film von Regisseur Dan Reed, in dem zwei Männer heftige Missbrauchsvorwürfe gegen den 2009 gestorbenen King of Pop erheben. Safechuck und Wade Robson (36) erzählen in der Doku schockierend eindrucksvoll und in schwer zu ertragenen Details, wie der Sänger sie als Kinder missbraucht haben soll. Jackson-Fans hatten für Samstag sogar Demonstrationen vor der ProSieben-Zentrale in Unterföhring angekündigt, um auf "Verleumdungen und Falschaussagen" in der Dokumentation aufmerksam zu machen.

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Reed hatte in dieser Woche eingeräumt, dass ein Detail nicht so sein kann, wie einer seiner Protagonisten im Film erzählt. James Safechuck (heute 41) gibt in der Dokumentation an, von 1988 bis 1992 von Jackson missbraucht worden zu sein - unter anderem in einem Raum des "Neverland"-Bahnhofes. Der wurde aber erst 1993 gebaut, wie ein Jackson-Biograf in den offiziellen Unterlagen der Baugenehmigung herausgefunden hat.

Die viel diskutierte Doku "Leaving Neverland" erreicht am Samstag Abend 1,19 Millionen Zuschauer und erreichte einen Marktanteil von 4,9 Prozent.

(mit Material der dpa)