Abitur

Bericht: Immer mehr Einser-Abiturienten in Niedersachsen

In Niedersachsen ist der Anteil an Abiturienten mit einem Einserschnitt laut einem Zeitungsbericht in den vergangenen zehn Jahren gestiegen.


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 (Foto: thingamajiggs - stock.adobe.com)

Erreichten 2008 insgesamt 16,1 Prozent der Schüler ihren Abschluss der Oberstufe mit einer Eins vor dem Komma, waren es in diesem Jahr 21,7 Prozent, wie die "Rheinische Post" unter Berufung auf eine eigene Umfrage in allen 16 Bundesländern berichtete.

In ganz Deutschland schließen mittlerweile immer mehr Schüler ihr Abitur mit einer Eins vor dem Komma ab. Hatte 2008 noch jeder fünfte Schulabsolvent (20,2 Prozent) einen Notenschnitt von mindestens 1,9, war es 2018 bereits mehr als jeder vierte (25,8 Prozent). Demnach wuchs in den vergangenen zehn Jahren der Anteil der Einser-Abiturienten in 15 von 16 Bundesländern. Nur Baden-Württemberg verzeichnete einen leichten Rückgang.

In Niedersachsen fällt die Steigerung entgegen dem bundesweiten Trend jedoch weniger stark aus. Auf dem letzten Platz im Ranking liegt Schleswig-Holstein (2017: 17,3 Prozent / 2008: 14,9 Prozent).

Thüringen ist Spitzenreiter

Spitzenreiter ist Thüringen, wo 37,9 Prozent (2008: 30,5 Prozent) der Schulabgänger Einser-Abi-Noten erreichten. Es folgen Sachsen (2018: 34,6 Prozent / 2008: 22,4 Prozent) und Bayern (2018: 31,5 Prozent / 2008: 24,0 Prozent). Baden-Württemberg liegt auf Rang 13 (2018: 24,0 Prozent / 2008: 25,6 Prozent). Die Daten beziehen sich auf den Abiturjahrgang 2018. Schleswig-Holstein konnte dem Bericht nach als einziges Bundesland nur Zahlen von 2017 vorlegen.

(dpa)