Bereitschaftsdienst

Ärztlicher Bereitschaftsdienst unter 116 117 soll bekannter werden

Angesichts überlasteter Notaufnahmen in vielen Kliniken will die Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen (KVN) den ärztlichen Bereitschaftsdienst bekannter machen.


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 (Foto: picture alliance/dpa)

Die Telefonnummer 116 117 müsse genauso geläufig werden wie die Notrufnummer 112, teilte die KVN am Dienstag in Hannover mit. Bisher kenne aber nur jeder Zweite die Nummer, unter der Patienten den Standort der nächsten Bereitschaftsdienstpraxis erfahren und beraten werden können.

Hier geht's zur Website des ärztlichen Bereitschaftsdienstes: www.116117.de

Bei Bedarf komme auch ein Arzt nach Hause. "Die Nummer funktioniert ohne Vorwahl, gilt deutschlandweit und ist kostenlos - egal ob Patienten oder deren Angehörige von zu Hause oder mit dem Mobiltelefon anrufen", betonte der stellvertretende KVN-Chef Jörg Berling. Bisher gehen Patienten mit leichteren Beschwerden häufig direkt ins Krankenhaus, dabei sind die Notaufnahmen dort vor allem für lebensbedrohliche Notfälle vorgesehen.

(dpa)