29. März 2021 – Lea Biskup

Auf privaten Grundstücken

Osterfeuer in Niedersachsen - Das ist erlaubt

Vom 02. bis 05. April ist Ostern und in Niedersachsen ist diese Zeit traditionell mit vielen Osterfeuern verbunden. Die öffentlichen Osterfeuer dürfen aufgrund der Corona-Pandemie nicht stattfinden. Unter bestimmten Voraussetzungen sind sie im allerkleinsten privaten Rahmen allerdings erlaubt.

Foto: picture alliance / Bernd Wüstneck/dpa-Zentralbild/dpa

Niedersachsen und Osterfeuer - das gehört einfach zusammen! Leider sind die öffentlichen Osterfeuer aufgrund der Corona-Pandemie auch in diesem Jahr abgesagt. Auch die zu Sonntag in Kraft getretene Corona-Verordnung lässt hier diesbezüglich keine Ausnahmen zu. Im Gegenteil: In der Zeit vom 2. April bis zum Ablauf des 5. April 2021 sind ohnehin jegliche Ansammlungen von Personen in der Öffentlichkeit unzulässig, auch wenn die Personen das Abstandsgebot einhalten.

Doch zumindest Privatpersonen haben unter der Beachtung von bestimmten Vorschriften die Möglichkeit auf ein kleines, privates Osterfeuer. Wichtig ist, dass für alle – auch private – Zusammenkünfte die aktuellen Kontaktbeschränkungen gelten. In Regionen mit einer 7-Tages-Inzidenz unter 100 dürfen sich Personen eines Haushalts mit höchstens zwei Personen eines anderen Haushalts treffen. Nicht zusammenlebende Paare gelten als ein Haushalt, Kinder bis zu einem Alter von 14 Jahren sind nicht einzurechnen.

In sogenannten Hochinzidenzkommunen mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von über 100 dürfen sich Personen eines Haushalts nur mit einer weiteren Person treffen. Hier werden Kinder bis sechs Jahre nicht mitgezählt.

Außerdem ist darauf zu achten, ob die örtlich zuständige Behörde eine Ausgangssperre von 21 Uhr bis 5 Uhr des Folgetages erlassen hat. Dies kann ab einer Inzidenz von 100 erfolgen, ab einer Inzidenz von 150 soll es erfolgen.

Die aktuell geltenden Corona-Regeln findet ihr hier oder auf der Seite des Landes Niedersachsens.

Osterfeuer auf dem Privatgrundstück - Das müsst ihr beachten:

Auf dem privaten Grundstück sind Feuer, die innerhalb einer Feuerschale oder eines Feuerkorbs angezündet werden und den Durchmesser von einem Meter nicht überschreiten, laut Bundesimmissionsschutzverordnung nicht genehmigungspflichtig. Aber: Alles was diese Größe überschreitet, muss durch die jeweilige Gemeinde genehmigt werden. Generell solltet ihr euch vorher immer bei eurer Gemeinde über die dort geltenden Regeln informieren. Dann seid ihr definitiv auf der sicheren Seite.

Auch das niedersächsische Umweltministerium weist darauf hin, dass der private Betrieb von Feuerschalen und Feuerkörben erlaubt ist, solange sie mit geeignetem Brennmaterial betrieben werden. Zum Beispiel ist das Verbrennen von Grünschnitt (pflanzliche Abfälle) verboten.

Ansonsten gelten laut Auskunft eines Brandschutzbeauftragten folgende Richtlinien:

  • 50 Meter Mindestabstand zu leicht brennbaren Objekten/Gebäuden.
  • Löschmittel immer in der Nähe bereithalten.
  • Das Holz nicht höher als einen Meter stapeln.
  • Nur Brennstoffe benutzen, die von der jeweiligen Gemeinde zugelassen sind und durch die keine starke Rauchentwicklung entsteht.
  • Bei Trockenheit und starken Windverhältnissen ist jegliches Feuer verboten, auch in Feuerschalen. Darüber informiert ebenfalls die jeweilige Gemeinde.
  • Die Kontaktbeschränkungen der aktuellen Corona-Verordnung müssen eingehalten werden.

Auch ohne Osterfeuer auf Eiersuche gehen!

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(Quelle: Land Niedersachsen)
(Quelle: Land Niedersachsen)


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