Hildesheim

Prozess gegen mutmaßliche Schleuser aus Syrien beginnt

Fünf Syrer stehen ab Montag vor Gericht, weil sie Menschen nach Deutschland geschleust haben sollen. Sie gaben die Flüchtlinge als ihre Angehörigen aus. 24 Personen könnte der Anführer der Gruppe so nach Deutschland gebracht haben.


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 (Foto: picture alliance/dpa)

Sie sollen Landsleute nach Deutschland geschleust haben - deshalb müssen sich fünf Syrer von Montag an vor dem Landgericht Hildesheim verantworten. Die Angeklagten im Alter zwischen 22 und 37 Jahren sind anerkannte Flüchtlinge und sollen mithilfe von amtlichen Reisedokumenten ihrer Familienangehörigen Menschen in die Bundesrepublik gebracht haben. Dazu sollen sie die Personen von der griechischen Insel Rhodos abgeholt und sie mit falschen Personalien am Flughafen eingecheckt haben. Dem mutmaßlichen Anführer der Gruppe wird vorgeworfen, auf diese Art 24 Menschen nach Deutschland geschleust zu haben. Es sind elf Verhandlungstage geplant, der Prozess wird am 6. Mai fortgesetzt.

(dpa)