"Gute-Kita-Gesetz"

Giffey und Weil unterzeichnen Vertrag zum "Gute-Kita-Gesetz"

Gebührenfrei für die Eltern sind die Kindergärten in Niedersachsen schon seit vergangenem August. Nun soll zusätzlich noch in die Steigerung der Qualität der Betreuung investiert werden. Das Land will dazu Bundesmittel aus dem "Gute-Kita-Gesetz" verwenden.


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 (Foto: picture alliance/dpa)

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil und Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (beide SPD) unterzeichnen am Dienstag die Vereinbarung zum "Gute-Kita-Gesetz". Es regelt die Verwendung von Bundesmitteln zur Verbesserung der Betreuung in den Kindergärten. Nach dem Gesetz sollen vom Bund bis 2022 rund 5,5 Milliarden Euro an die Länder fließen. Die Länder können selbst entscheiden, wie sie die Mittel einsetzen. Allerdings müssen dazu mit jedem Land einzeln Vereinbarungen getroffen werden.

Auf Niedersachsen entfallen im Förderzeitraum bis 2022 insgesamt 526 Millionen Euro aus Bundesmitteln. Das Land möchte einen Großteil der Gelder verwenden, um mehr Erzieher zu gewinnen und die Ausbildung flexibler zu gestalten. Auszubildende können parallel zu ihrem Schulbesuch in einer Kita arbeiten und bekommen das auch vergütet. Auf diese Weise hofft das Kultusministerium, mehr junge Menschen für den Beruf zu gewinnen.

(dpa)