Info-Telefon

Brexit-Hotline

Die am 1. März freigeschaltete Brexit-Hotline der niedersächsischen Landesregierung wird gut angenommen. Zum bevorstehenden Brexit können sich Bürgerinnen und Bürger über die Hotline informieren, welche Folgen der Brexit möglicherweise für sie hat.


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 (Foto: picture alliance / Uli Deck/dpa)

In den ersten fünf Tagen wurden 165 Anrufe verzeichnet, also durchschnittlich 33 Anrufe pro Tag. Die meisten Anfragen konnten direkt am Telefon beantwortet werden, heißt es vom Europa-Ministerium. 20 Anrufer hatten so spezielle Anliegen, dass die Experten des Ministeriums eingeschaltet werden mussten. Geplant ist, dass auch diese Anrufer innerhalb von zwei Tagen eine Antwort bekommen. Beim Großteil der Fragen geht es um die Themen Einbürgerung, dem zukünftigen Status britischer Staatsbürger in Deutschland oder auch Reisen ins Vereinigte Königreich.

Unter der Rufnummer 0511 / 120-9777 (Mo-Fr von 7.00-18.00 Uhr) können sich Bürgerinnen und Bürger im März und April darüber informieren, welche Folgen der Brexit möglicherweise für sie hat. Eine rechtliche Einzelfallprüfung sei jedoch nicht möglich, so Europaministerin Birgit Honé.

"Auch wenn wenige Wochen vor dem geplanten Austrittsdatum immer noch nicht sicher gesagt werden kann, wie sich der Austritt Großbritanniens darstellen wird, werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hotline nach bestem Wissen Antworten auf die Fragen der Bürgerinnen und Bürger geben", erläuterte Europaministerin Birgit Honé in Hannover. Sie erwartet vor allem Fragen zu den Themen Einbürgerungsverfahren sowie künftige Reise- und Aufenthaltsmöglichkeiten.

Die Brexit-Hotline ist noch bis Ende April erreichbar.