Streckensanierung

Bahn startet Sanierung von ICE-Strecke Hannover-Göttingen

Knapp 30 Jahre nach dem Start steht die Sanierung der ersten beiden Schnellfahrstrecken der Deutschen Bahn an. Heute beginnen die Arbeiten zwischen Hannover und Göttingen. Bis kurz vor Weihnachten sind ICEs 30 bis 45 Minuten länger unterwegs.


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 (Foto: picture alliance/dpa)

Die Deutsche Bahn beginnt am Dienstag (5.00 Uhr) die Sanierung der ICE-Strecke Hannover-Göttingen, was für Reisende in den kommenden sechs Monaten längere Fahrzeiten bedeutet. ICE-Pendler zwischen Nord- und Süddeutschland sowie Berlin und Frankfurt müssen sich auf eine 30 bis 45 Minuten längere Fahrt einrichten. Dies ist aber schon in die Fahrpläne eingearbeitet. Die Züge fahren während der Arbeiten über die herkömmliche Strecke. Dies führt dort zu Ausfällen und Anpassungen im niedersächsischen Regionalverkehr.

Die Arbeiten sind der Auftakt einer kompletten Sanierung der Schnellstrecken Hannover-Würzburg und Mannheim-Stuttgart, die knapp 30 Jahre nach der Inbetriebnahme in Etappen bis 2023 vorgenommen wird. Bei den Bauarbeiten werden Gleise, Weichen, Schotter, aber auch die Oberleitungsmasten sowie die Strom- und Sicherungstechnik erneuert. Für die Arbeiten von Hannover bis Göttingen hat die Bahn 175 Millionen Euro veranschlagt.

(dpa)