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TwitterGewitter – Feuerwehren zeigen ihren Alltag

Unter dem Hashtag #112live berichten Feuerwehren in ganz Deutschland von ihren Einsätzen und ihrem Arbeitsalltag. Über Social Media lassen sie uns hautnah dabei sein, wenn sie ausrücken müssen. Im Rahmen des bundesweiten Tag des Notrufs wollen die Feuerwehren auch für ihre Arbeit sensibilisieren.


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 (Foto: Thomas Siepmann - stock.adobe.com)

Unter dem Hashtag #112live berichten heute am bundesweiten "Tag des Notrufs" 41 Berufsfeuerwehren aus ganz Deutschland über ihre Einsätze. Sie stürzen sich in Flammen, klettern in unmenschliche Höhen und retten Leben. Einen ganzen Tag lang geben uns die Helfer über Twitter nun das Gefühl, hautnah am Geschehen dabei zu sein.

#TwitterGewitter

TwitterGewitter nennen sie diesen Aktionstag, mit dem sie über ihre tägliche Arbeit aufklären und vor allem Nachwuchs für sich gewinnen möchten. In Niedersachsen wird fleißig von den Einsatzorten mitgezwitschert. Die Feuerwehren Braunschweig, Hannover, Oldenburg, Osnabrück und Hildesheim sind mit dabei, wie der nachfolgende Tweet zeigt.

Sensibilisierung für den Beruf

Neben den spannenden Einblicken in den Alltag eines Feuerwehrmannes steht auch das Verständnis für diesen gefährlichen Beruf im Vordergrund. Immer häufiger kommt es vor, dass Löscharbeiten von Schaulustigen behindert werden oder Sanitäter aufgrund von dichten Menschenmassen und nicht gebildeten Rettungsgassen nicht an den Unfallort durchdringen können. Nicht selten werden Feuerwehrleute von eben diesen Schaulustigen beschimpft und beleidigt.

Das heutige TwitterGewitter soll für einen respektvollen Umgang mit den Lebensrettern sensibilisieren. "Respektlosigkeit erleben wir jeden Tag, aber wir genießen auch jeden Tag Respekt und Ansehen", sagt Frederic Finner, der Sprecher der deutschlandweit größten Berufsfeuerwehr in Berlin.