12. Februar 2021 – Lea Biskup

Neue Corona-Regelungen

Diese Corona-Regeln gelten ab 13. Februar in Niedersachsen

In Niedersachsen gilt ab Samstag, 13. Februar 2021 eine neue Corona-Verordnung. Unter anderem dürfen dann Blumenläden wieder öffnen. Auch Friseure dürfen ihre Geschäfte wieder öffnen, allerdings erst ab 01. März.

Claudia Schröder, stellvertretende Leiterin des Corona-Krisenstabs der Landesregierung in Niedersachsen.
Claudia Schröder, stellvertretende Leiterin des Corona-Krisenstabs der Landesregierung in Niedersachsen., Foto: picture alliance/dpa

Die aktuell geltende Verordnung sowie die neue Verordnung, die ab 13. Februar gilt, findet ihr auf der Seite des Landes Niedersachsen. Welche Änderungen ab Samstag gelten, lest ihr hier.

Private Zusammenkünfte:

Die aktuell geltende 1 plus 1-Regelung bei den Kontaktbeschränkungen bleiben weiter bestehen:

  • 1 plus 1-Regelung: Erlaubt ist nur noch, sich mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstandes zu treffen, sowohl in geschlossenen Räumen als auch in der Öffentlichkeit.
  • Ausnahmen gelten in Niedersachsen für Babys und Kinder bis sechs Jahren. Sie zählen bei allen Beschränkungen der Personenzahlen bei Treffen nicht mit, da sie ununterbrochen betreut werden.
  • Eine private Betreuung von Kindern in Kleingruppen ist möglich.
  • Ebenso können Kinder von Großeltern in deren oder in der elterlichen Wohnung betreut werden.

Hinweis: Berufliche Fahrgemeinschaften sind von den aktuell geltenden Kontaktbeschränkungen ausgenommen. Im Fahrzeug muss eine medizinische Maske (OP-Maske oder FFP2 Maske) als Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden, es sei denn der Mindestabstand von 1,5 Metern könne im Auto eingehalten werden.

Betriebsöffnungen

  • Friseure dürfen ab 01. März wieder öffnen
  • Blumenläden, Gartencenter sowie Gartenmärkte dürfen ab 13. Februar öffnen. Ebenso dürfen auf Wochenmärkten und in Hofläden Schnittblumen, Topfblumen oder Grabgestecke angeboten werden
  • Probefahrten für Autos und Zweiräder dürfen durchgeführt werden, die Geschäftsstellen müssen aber weiterhin geschlossen bleiben

Pflegeheime

  • Medizinische Masken gelten auch im Gesundheitsbereich für alle Personen, die Kontakt zu pflegenden Personen haben.
  • In Pflegeheimen müssen alle Personen, die diese betreten medizinische Masken tragen.
  • Tägliche Testpflicht in Alten- und Pflegeheimen.
  • 3x in der Woche eine Testpflicht in Wiedereingliederungsstätten wie z.B. Werkstätten für Behinderte
  • Alle Personen, die die Einrichtungen betreten müssen sich beim Betreten testen lassen.
  • Seelsorgerische Betreuung und die Begleitung Sterbender ist zulässig.

Schulen & Kitas

Bis Ende Februar gelten für Kitas und Schulen weiterhin die aktuell geltenden Regelungen. Ziel ist es, dadurch weiterhin für Stabilität und Sicherheit zu sorgen. Ab März sieht der Plan eine langsame Rückkehr zum normalen Schul- und Kitabetrieb vor, sofern es die regionalen und landesweiten Inzidenzwerte zulassen.

Weitere Informationen sowie die 10-Punkte-Agenda für Niedersachsens Schul- und Kitaöffnungen, findet ihr hier. >>>

Unterricht

  • Praktischer Fahrunterricht darf stattfinden
  • außerschulische Lernförderung darf stattfinden

Gottesdienste/Religiöse Veranstaltungen in geschlossenen Räumlichkeiten

In Kirchen, Synagogen und Moscheen sind Gottesdienste sowie die Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften sind nur unter folgenden Beschränkungen zulässig:

  • Mindestabstand von 1,5 Metern muss eingehalten werden
  • Während der gesamten Veranstaltung ist das Tragen einer medizinischen Mund-Nasen-Bedeckung Pflicht.
  • Gemeindegesang ist untersagt
  • Zusammenkünfte von mehr als 10 Teilnehmern müssen spätestens zwei Tage im Voraus beim zuständigen Ordnungsamt angemeldet werden, sofern keine generellen Absprachen mit den entsprechenden Behörden getroffen wurden.
    Davon ausgenommen sind die großen christlichen, islamischen oder jüdischen Religionsgemeinschaften, die an feststehenden und allgemein bekannten Wochentagen wiederkehrend die betreffenden Veranstaltungen auf der Grundlage eines den Vorschriften dieser Verordnung entsprechenden Hygienekonzeptes zur Wahrung von Teilnehmerzahlen, Abständen etc. durchführen. Das Hygienekonzept ist in diesen Fällen – soweit noch nicht erfolgt – aber den zuständigen örtlichen Behörden bekannt zu geben und mit diesen abzusprechen.

Änderungen der niedersächsischen Quarantäneverordnung

Die bisher geltende Quarantänezeit von 10 Tagen wird auf 14 Tage verlängert. Eine Verkürzung der Quarantäne mit negativem Testergebnis nach 5 Tagen ist nur noch mit einem negative Testergebnis eines PCR-Test zulässig. Negative Testergebnisse von sogenannten Antigen-Schnelltests sind nicht mehr zulässig.

Reiserückkehrer

Alle Rückreisende aus Hochinzidenzländern oder Risikoländern können sich nicht nach 5 Tagen testen lassen. Für sie gilt die Quarantänezeit von 14 Tagen, die nicht verkürzt werden kann.

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