Anette Christina
Anette Christina aus Hannover
"Je oller, um so doller"
Leider wurde gestern morgen mein Terrier-Mix von einem Radfahrer angefahren und sogar überfahren. Ich hatte große Angst um meinen Hund, der laut vor Schmerzen schrie. Der Radfahrer beschimpfte mich und den "blöden Köter" weil sein Fahrrad dabei angeblich völlig zerstört worden war und ich gefälligst den Schaden zu bezahlen hätte. Im ersten Schock nannte ich brav meinen Namen und Anschrift. Doch nachdem ich mit meinem Hund beim Tierarzt war und abends etwas zu Ruhe kam, sprachen wir innerhalb der Familie noch mal über den Vorfall. Es war kein ausgewiesener Radweg, auf dem ich mich mit meinem Hund befand. Viel eher war es ein Fußweg innerhalb einer Grünanlage, auf dem Radfahrer toleriert werden. Der Radfahrer war viel zu schnell und hatte seine Hände auch nicht an den Bremshebel, sondern bequm auf dem oberen Teil des Lenkers ( moderner neuer Lenker). Sicherlich ist mein Hund ihm dierekt vors Rad gelaufen. Wäre er jedoch nicht so schnell gewesen und wäre bremsbereit gewesen, wären wir mit dem Schreck davon gekommen. So ist er voll über meinen Hund drübergefahren und dann selbst gestürzt.
Und das war nicht das erste mal, dass ich mich über rücksichtslose, rasende Radfahrer auf einem Fußweg mit Raffahrerduldung geägert habe. Wenn man z. B. einen Spaziergang am Kanalufer wagt, wird man ständig von einem Radfahrer in halsbrecherischen Tempo überholt. Da wurde ich selbst schon angefahren. Und es sind nicht etwa jugendliche Rüpel, die sich und vor allem andere gefährden, nein es sind größten Teils Männer zwischen ca 35 und 50 Jahren, die meinen sich und der Welt beweisen zu müssen, wie fit sie noch sind und mit Höchstgeschwindigkeit durch die Lande rasen. Und dabei benehmen sie sich leichtsinnig, rücksichtslos und unverschähmt. Da wird geklingelt, lauthals gemotzt und beschimpft was das Zeug hält. Frei nach dem Motto:" Weg da, hier komme ich!"
Doch leider sind sie überhaupt nicht bewundernswert, sondern gefährden sich und ihre Mitmenschen, die das Pech haben ihnen im Weg zu sein. Nicht nur Hunde sind unberechenbar, sondern es könnten auch Kinder ihnen vors Rad laufen. Oder ein Senior könnte sich erschrecken und ins Rad stolpern. Wenn sie schon so rasen müssen, dann sollten sie dafür die extra angelegten Radwege benutzen! Wir bleiben Sonntags lieber in unserem Garten, obwohl ich eigentlich lieber mit meinem Hund spazieren gehen würde, doch leider überall Radfahrer unterwegs sind







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