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31.07.2010
Flaggen auf Halbmast

Trauer um die Opfer der Love-Parade-Tragödie

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Werner aus Hannover
Werner Möhring bearbeitet Texte
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Ganz Deutschland trauert um die Opfer der Love-Parade-Tragödie. Auch in Niedersachsen hängen die Flaggen auf Halbmast. Zehntausende nahmen in Duisburg Abschied. Der ökumenische Gottesdienst in der Salvatorkirche wurde an zahlreichen Orten der Stadt übertragen.

Trauer auch in Niedersachsen

Tobias Lohmeier Bei uns in Niedersachsen hängen die Flaggen ebenfalls auf Halbmast: Bei der Tragödie in Duisburg hatte auch ein 21-jähriger Mann aus Belm bei Osnabrück sein Leben verloren.

Tobias Lohmeier aus Melle war bei der Love-Parade, erlebte das Drama aus nächste Nähe. Ich habe ihn gefragt, was ihm durch den Kopf geht, wenn er an die Trauerfeier denkt:

Viele Kirchen und ein Fußballstadion mit dabei

So konnten die Bürger das Gedenken an die Opfer in rund 20 weiteren Kirchen in Duisburg und im Stadion des MSV Duisburg mit 25.000 Plätzen verfolgen. Bundespräsident Christian Wulff, Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) und die nordrhein-westfälische Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) trauerten zusammen mit den Angehörigen.

Das Trauervideo

Der DJ André Tanneberger alias ATB sollte in Duisburg auftreten. Er hat einen Song für die Opfer geschrieben und seine Fans gebeten, dazu selbst Bilder einzusetzen.

Fotos: dpa, Tobias Lohmeier

Kommentare

anja aus wallenhorst
anja 31.07.2010 15:13

Mir fehlen immer noch die Worte...

wenn ich dieses Video sehe,bekomme ich immer noch eine Gänsehaut und Tränen steigen mir in die Augen.Mei tiefstes Mitgefühl für die Angehörigen der tödlich Verunglückten und ganz viel Kraft,auch für all´die,die diese Katastrophe miterlebt haben.
Gerade fragt mich meine Tochter (fast 14):"Mama,was hättest Du gemacht,wenn ich dort gewesen wäre,aber überlebt hätte?" ich konnte nicht antworten.
Ich wünsche und hoffe,dass sich die Verantwortlichen ihrer Schuld stellen und die Konsequenzen daraus ziehen.

sigrid picht 31.07.2010 13:18

Trauer, Wut, Hoffnung, Mitleid

Trauer, über das unendliche Leid. Wut, über die Menschen die das verhindern hätten können und müssen. Hoffnung ,das so etwas nie, nie, wieder passiert. Aber auch Mitleid mit den Menschen die diese grosse Schuld auf sich geladen haben! Warscheinlich durch Gelltungssucht und Geldgier! Und was hat Ihm das letzendlich gebracht? Warscheinlich ist das kleinste Mauseloch um sich zu verstecken noch zu gross! Wir sollten dennoch Ménschen bleiben und nicht so eine grausame Hetzjagd veranstallten. Davon werden die Toten auch nicht wieder lebendig und wir machen uns auch irgendwie schuldig. Ntürlich bin ich auch für eine angemessene Strafe, aber nicht für Lüncherei!

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