15.07.2012
Landesparteitag

Birkner ist FDP-Spitzenkandidat für 2013

Der Landesumweltminister ist von der FDP zum Spitzenkandidat für die Landtagswahl bestimmt worden. 96,1 Prozent votierten für den 39-Jährigen.

Stefan Birkner erhielt beim FDP-Landesparteitag in Osterholz-Scharmbeck nach Parteiangaben 271 von 282 Delegiertenstimmen. Der 39-Jährige ist seit September vergangenen Jahres als Nachfolger von Philipp Rösler der Landeschef der Partei. FDP-Bundeschef Rösler hatte Birkner nach dem enttäuschenden Abschneiden der FDP bei der Kommunalwahl in Niedersachsen als Kandidaten für den Posten vorgeschlagen. Außerdem ist Birkner seit Januar niedersächsischer Umweltminister.

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Stefan Birkner - Vom Staatssekretär zum FDP-Hoffnungsträger

Auch wenn Stefan Birkner es nicht gerne hört: Nicht zuletzt wegen der Krise der FDP hat die politische Karriere des 39-Jährigen große Fahrt aufgenommen.
In nur zehn Monaten wurde aus dem einstigen Staatssekretär im niedersächsischen Umweltministerium nicht nur der Chef der Landespartei und seit Anfang des Jahres auch Landesumweltminister.
Als Spitzenkandidat soll Birkner auch seine laut Umfragen noch immer unter der Fünf-Prozent-Hürde liegende Partei bei der Landtagswahl 2013 in den Landtag führen.
Birkner ist seit 1991 Mitglied der FDP, seit dem 25. September 2011 auch als Nachfolger von Philipp Rösler der Landeschef der Partei.
FDP-Bundeschef Rösler hatte Birkner nach dem enttäuschenden Abschneiden der FDP bei der Kommunalwahl in Niedersachsen selbst als Kandidaten für den Posten vorgeschlagen. Bei dem Urnengang im September 2011 hatte die FDP landesweit nur 3,4 Prozent erreicht.
Bereits 2004 wurde Birkner Generalsekretär der Landespartei. Nach dem schwarz-gelben Sieg bei der Landtagswahl 2008 erhielt er ein Mandat im Landesparlament. Seinen Sitz gab er jedoch kurz darauf ab, um als Staatssekretär ins Umweltministerium zu wechseln.
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FDP kämpft mit der 5-Prozent-Hürde

Nach der jüngsten Meinungsumfrage würde die schwarz-gelbe Koalition in Niedersachsen derzeit nicht mehr über die notwendige Mehrheit für eine Regierung verfügen. Die FDP (4 Prozent), aber auch die Linke (3 Prozent) würde danach den Wiedereinzug in den Landtag verpassen. Die SPD wäre mit 36 Prozent vorn, die CDU käme auf 32 Prozent. Die Grünen erhielten 13 Prozent der Stimmen, die Piratenpartei 8 Prozent. Für die Umfrage des Meinungsforschungsinstitut Infratest dimap wurden im Mai rund 1000 Menschen befragt.

Foto: dpa

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