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Er verbarrikadierte sich mit seinem Bruder stundenlang im Keller - doch als die Polizei das Haus stürmte, war es schon zu spät: Die Beamten fanden die Leiche eines 70-Jährigen, umgebracht von seinem eigenen Bruder, mit dem er jahrelang Tür an Tür lebte.
Nach dem tödlichen Familiendrama in Bremen vom Sonntag ist der mutmaßliche Täter in die geschlossenen Psychiatrie eingewiesen worden. Ein Richter habe noch am Sonntag-Abend einen Unterbringungsbefehl erlassen, teilte die Polizei am Montag mit.
Die Hintergründe und Motive der Tat waren zunächst unklar. Ob das Obduktionsergebnis noch am Montag vorgelegt werden sollte, war nach Polizeiangaben nicht bekannt. Der 63-Jährige hatte schwere Kopf- und Brustverletzungen. Über die Tatwaffe gab es am Montag noch keine Angaben. Kripo und Staatsanwaltschaft setzten ihre Ermittlungen und Befragungen fort.
Die Ehefrau des mutmaßlichen Täters hatte bereits Stunden vor dem gewalttätigen Familiendrama wegen Problemen mit dem 63-Jährigen am frühen Morgen die Polizei alarmiert.
Die Ehefrau des mutmaßlichen Täters hatte bereits am frühen Sonntagmorgen die Beamten alarmiert und um Unterstützung wegen ihres psychisch kranken Mannes gebeten. Beamte seien zu dem Haus gefahren und hätten mit der Frau gesprochen, sagte ein Sprecher. Der Mann habe da geschlafen. Der Streifenwagen rückte wieder ab.
Später alarmierte dann die Frau des Opfers die Polizei und löste damit einen Einsatz von Spezialkräften aus. Diese stürmten nach knapp vier Stunden das Haus. Dort fanden die Polizisten im Keller die Leiche des 70-Jährigen. Den 63-Jährigen nahmen sie als mutmaßlichen Täter fest.
Die Beamten wollen nun den gesamten Ablauf des Einsatzes noch einmal untersuchen. «Das wird intern aufgearbeitet», sagte ein Sprecher.
Bei einem Familiendrama in Bremen hat ein 63 Jahre alter Mann seinen sieben Jahre älteren Bruder getötet. Die Polizei war zunächst von einer Geiselnahme ausgegangen, weil sich der mutmaßliche Täter mit seinem Opfer im Keller seines Einfamilienhauses verbarrikadiert hatte. Da der Mann aber keinerlei Forderungen stellte und es den Beamten auch nicht gelang, zu ihm Kontakt aufzunehmen, stürmten Spezialeinsatzkräfte der Polizei schließlich nach knapp vier Stunden das Einfamilienhaus im Stadtteil Huchting. Dort fanden die Polizisten im Keller die Leiche des 70-Jährigen. Den 63-Jährigen nahmen sie als mutmaßlichen Täter fest.
Das Opfer hatte schwere Kopf- und Brustverletzungen, berichtete ein Polizeisprecher am Nachmittag am Einsatzort. Über die Tatwaffe und weitere Einzelheiten des Familiendramas gab es zunächst keine Angaben. Die Hintergründe der Tat und die Motive des 63-Jährigen sind noch völlig unklar. "Dazu können wir noch gar nichts sagen," sagte der Sprecher. "Wir gehen davon aus, dass der Täter psychische Probleme hat."
Die Ehefrauen der Männer waren von der Polizei vor der Stürmung des Hauses in Sicherheit gebracht worden. "Die Frau des Tatverdächtigen hat uns am Morgen informiert, dass ihr Mann sich mit seinem älteren Bruder im Keller verbarrikadiert hat", sagte der Polizeisprecher zum Ablauf des Einsatzes.
Die Brüder waren direkte Nachbarn. Der 63-Jährige soll bereits früher gewalttätig geworden sein und war als Waffenbesitzer bekannt.
Foto: dpa
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