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Die benutzten Waffen hatte der 24-Jährige über Monate legal gekauft. Bei einem Amoklauf in Denver hatte er 12 Menschen getötet, darunter auch Kinder. 50 Menschen wurden verletzt. Der Täter wurde festgenommen.
Blutbad bei "Batman"-Premiere: Ein Amokläufer hat in einem Kino in der Nähe von Denver bei einer Mitternachts-Preview zwölf Menschen erschossen und 38 verletzt. Die Tat war scheinbar bereits seit langem geplant. Denn er hatte während der letzten Monate Waffen, Munition und schusssichere Kleidung legal gekauft, teils über das Internt.
Als er wahllos auf Kinobesucher feuerte, hat er laut US-Medien eine Faustfeuerwaffe, ein halbautomatisches Sturmgewehr und ein Schrotgewehr benutzt. Weiter hatte er seine Wohnung vor der Tat mit einer erheblichen Menge Sprengfallen präpariert. Durch den Vorfall steht jetzt auch das amerikanische Waffengesetz zur Diskussion.
In den US-Kinos wurden die Sicherheitsvorkehrungen verschärft. Gesichtsmasken oder Spielzeugwaffen sind bis auf weiteres nicht erlaubt. Nächste Woche startet der neue Batman-Streifen auch in Deutschland. Laut Cinemaxx soll das Sicherheitspersonal verstärkt werden.
Der schwer bewaffnete 24-Jährige, der eine Gasmaske wie der Bösewicht Bane in dem Actionfilm "The Dark Knight Rises" trug, betrat den Kinosaal in Aurora (US-Staat Colorado) kurz nach Filmbeginn und schoss wild um sich, wie Augenzeugen erzählten. Er habe auch Tränengas in den Saal gesprüht. Unter den Zuschauern brach Panik aus. Der Täter wurde festgenommen. Die Polizei schloss Terrorismus als Motiv zunächst aus. Hinweise auf einen Komplizen gab es nicht.
Die Polizei hat den Todesschützen als den 24-jährigen James Holmes identifiziert. Das berichteten US-Medien übereinstimmend unter Berufung auf Ermittlungsbeamte. Der ortsansässige Holmes war demnach ersten Erkenntnissen zufolge ein "unbeschriebenes Blatt". Nach Behördenangaben wurde bei einer Durchsuchung in seiner Wohnung kein Sprengstoff gefunden.
US-Präsident Barack Obama hat sich schockiert gezeigt. Seine Regierung werde alles tun, um den Opfern und den Betroffenen zu helfen, kündigte er in einer schriftlichen Erklärung an.
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Fotos: dpa / Screenshot Google Earth
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