Fotofinish entscheidet Hannover-Marathon
Tolle Stimmung beim 22. Hannover-Marathon. Sieger wurde eine Kenianer.
Langstreckenläufer Joseph Kiptum aus Kenia hat den 22. Hannover-Marathon gewonnen. Nach 42,195 Kilometer musste am Sonntag ein Fotofinish über Platz eins und zwei in dem spannenden Rennen entscheiden. Kiptum siegte in 2:09:56 Stunden hauchdünn vor dem zeitgleichen Megersa Bacha Chikuala (Äthiopien). Dritter wurde der Vorjahreszweite Peter Kurui (Kenia). Als bester deutscher Läufer landete Mike Poch (Quedlinburg/2:29:33) auf dem neunten Platz. Der Streckenrekord von 2:08:52 Stunden geriet nach einem verbummelten Start nicht in Gefahr.
Auch das Frauen-Rennen wurde durch einen Zielspurt entschieden. Die Russin Natalia Puchkowa gewann überraschend in 2:30:16 Minuten vor der Äthiopierin Aberume Mekuria und unterbot dabei den Streckenrekord aus dem Vorjahr um rund eine Minute.
Beste deutsche Läuferin war Bernadette Pichlmaier (München). Die 43-Jährige lief in 2:38:18 Stunden auf den zehnten Rang und gewann das interne Duell gegen die 22-jährige Katharina Heinig (Eintracht Frankfurt). Die Tochter der Marathonlegende Katrin Dörre-Heinig verpasste in 2:39:03 Stunden die Olympia-Norm (2:30) ziemlich deutlich. Sie hatte nach Angaben der Mutter mit Magen-Darm-Problemen zu kämpfen.
Rund 15 000 Aktive beteiligten sich bei guten äußeren Bedingungen an den diversen Wettbewerben des Laufspektakels. So schaffte auf dem Flachkurs in Hannovers City mit einem Höhenunterschied von zwölf Meter auch der blinde Läufer Henry Wanyoike (Kenia) die Qualifikation für die Paralympics in London.
Foto: dpa
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