05.04.2012
Beatles-Reloaded?

Beatles-Söhne wollen Band gründen!

Wird das die Musik-Sensation des Jahres? Laut Paul McCartneys Sohn James planen die Nachkommen der Beatles eine gemeinsame Band: PR-Gag oder Sensation?

Die Söhne der legendären Beatles wollen an den Erfolg ihrer Väter anknüpfen und denken über eine gemeinsame Band mit dem Namen "The Beatles - The Next Generation" nach.

"Man muss abwarten und schauen, was passiert", sagte der 34 Jahre alte James McCartney in einem Interview mit dem britischen Sender BBC. John Lennons Sohn Sean und George Harrisons Sohn Dhani könnten sich das Ganze seiner Ansicht nach vorstellen, Ringo Starrs Sohn Zak Starkey wäre allerdings nicht dabei. Dafür könnte Starrs anderer Sohn Jason einspringen, der ebenfalls Schlagzeuger ist. Damit wäre die zweite Generation der "Fab Four" vollständig.

Das Erbe annehmen anstatt wegzulaufen

James McCartney startet in diesen Tagen eine Konzerttour. Start der Tour: Der Cavern Club in Liverpool, der Ort von dem aus die Beatles in den 1960er Jahren ihre Weltkarriere starteten. Sein Vater habe ihn bei der Produktion seiner beiden Alben sehr unterstützt, erklärte James McCartney. Der Cavern Club wurde bewusst als Tourneestart-Ort ausgewählt, weil James das Erbe der Beatles lieber "annehmen" als "davor weglaufen" wolle.

Schon von Kindheit an habe er Musiker werden wollen, erklärte McCartney. "Ich habe davon geträumt, besser als die Beatles zu sein. Ich bin nicht sicher, ob ich das schaffe. Wenn überhaupt, dann möchte ich auf derselben Stufe stehen wie die Beatles - aber selbst das ist ziemlich schwierig." Schwer werden dürfte dies wirklich. Mit einer Milliarde verkauften Tonträgern und 13 Platin-Auszeichnungen waren und sind die Beatles die erfolgreichste Band der Welt.

Wie der Vater, so der Sohn

Vergleiche zwischen ihm und seinem Vater machen James McCartney nichts aus: "Ich finde das toll, es ist eine Ehre. Ich glaube nicht wirklich, dass ich so gut wie die Beatles oder mein Vater bin, aber sie haben mich definitiv beeinflusst." Sein berühmter Name sei eher Segen als Fluch. "Es ist manchmal schwer, auf eigenen Beinen zu stehen, aber der Name hilft einem eher."

Foto: dpa
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