Heute Schulstart - trotz "Andrea"
Sie hatten "Andrea" so sehr die Daumen gedrückt, die hunderttausenden Schüler in Niedersachsen. Doch das Sturmtief hat die Hoffnungen der Kinder und Jugendliche auf verlängerte Ferien enttäuscht. Schulausfälle wegen des Sturms gibt es nicht. Möglicherweise wird "Andrea" erst tagsüber richtig heftig.
Fällt wegen den Sturms die Schule aus?
Orkan "Andrea" tost auf Deutschland zu. Das Hauptsturmfeld zieht am Donnerstag von der Nordsee zu den Alpen, sagt der Deutsche Wetterdienst DWD. "Andrea" sei stärker als "Ulli", der am Dienstag in Deutschland tobte. Der DWD rät dazu, möglichst zu Hause zu bleiben. "Man sollte seinen Hund nicht gerade im Wald ausführen", sagte ein Sprecher.
Möglicherweise kommt es dazu, dass gleich am ersten Schultag nach den Weihnachtsferien Unterrichtsausfälle vermeldet werden. Hier auf antenne.com können Sie sich rund um die Uhr über die offiziell vermeldet Schulausfälle informieren. Selbstverständlich halten wir Sie auch im Programm von Hit-Radio Antenne auf dem Laufenden.
> Schulausfälle in Niedersachsen <
Viele Einsätze für Niedersachsens Feuerwehren
Sturmtief "Ulli" hatte bereits am Dienstag die Feuerwehren bei uns im Land beschäftigt. In Groß Munzel bei Barsinghausen (Region Hannover) ist am Abend eine etwa 350 Jahre alte Eiche umgestürzt und an einem Wohnhaus vorbeigeschrammt, sagte ein Polizeisprecher. Ebenfalls in der Region Hannover ist in Hänigsen ein Windradflügel abgeknickt. Mehrere Straßen in Niedersachsen mussten gesperrt werden. Die Bahnstrecke zwischen Lindhorst und Stadthagen im Kreis Schaumburg war nicht befahrbar: Grund: Ein Baum war auf die Gleise gestürzt. In Papenburg fegte "Ulli" das Dach eines Verlagsgebäudes auf die Straße. Trotz vieler umgestürzter Bäume und herumfliegender Äste ist in ganz Niedersachsen aber laut Polizei niemand verletzt worden.
![]()
Orkanböen auf dem Brocken
Den Harz hat "Ulli" besonders erwischt. Für den Brocken galt die höchste Unwetterwarnstufe. Dort fegen Orkanböen mit bis zu 160 km/h über den Gipfel. Bäume stürzten um. Die Harzer Schmalspurbahn musste den Betrieb einstellen. Auch an der Küste gibt es schwere Sturmböen.
Foto: dpa (Frank Rumpenhorst)




