Vor fünf Jahren jagte "Kyrill" über Niedersachsen
Vor fünf Jahren raste „Kyrill“ mit 200 Stundenkilometern über Deutschland hinweg und sorgte für chaotische Zustände.
Es war ein verheerender Orkan, der am 18. Januar 2007 Europa durcheinander pustete. Allein in Niedersachsen knickten eine Million Bäume um. „Die Orkanböen auf dem Brocken waren so stark, dass ich zu Boden gerissen wurde“, erinnert sich Nationalpark-Ranger Martin Stube an das Wetter am 18. Januar 2007. „Ich hatte Schwierigkeiten, wieder auf die Beine zu kommen und das Brockenhaus zu erreichen.“
Große Teile des Landes legte "Kyrill" lahm. In Hildesheim starb ein Autofahrer, als ein Baum auf seinen Wagen stürzte. Elf Menschen wurden landesweit verletzt. Vielerorts wurden Dächer abgedeckt und Keller liefen nach Sturzregen voll Wasser.
Der Fernverkehr der Bahn kam zeitweise vollständig zum Erliegen. Tausende Fahrgäste saßen fest, mehrere hundert mussten auf Bahnhöfen und in Notunterkünften übernachten. Die Insel- und Halligfähren an der gesamten Nordseeküste blieben in den geschützten Häfen. Die Polizei sperrte zahlreiche Brücken - Straßen waren teils nicht mehr passierbar. Landesweit zählten die niedersächsischen Förster rund 2,4 Millionen Festmeter (Kubikmeter) Sturmholz.
Erinnern Sie sich noch an "Kyrill"?
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Fotos: dpa




Kommentare
das war das schlimmste Jahr für mich
ja das ist eine errinerung die ich nie vergesen werde denn wo "Kyrill" schon fast vor bei war am 21.1.2007 hat es bei uns gebrannt. Unser Cabort und das Auto brannten völlig aus und schlug durch den sturmm noch auf Haus über.... es entsand ein schaden von mehr als 70 000 Euro. Wenn das feuer nicht von mein Vater endeckt wurde wäre ich vieleicht auch gestorben.