Wer ist dieser Mann?
Kurz und übersichtlich: Das sind die wichtigsten Figuren der Weihnachtszeit. Damit Sie nicht durcheinander kommen...
Die Geschenke bringt der Weihnachtsmann, ist doch klar. Manchmal aber auch das Christkind, oder? Und wer war nochmal für die Rute verantwortlich? Damit Sie den Überblick über die Haupt-Protagonisten in diesen Tagen behalten, haben wir hier einmal kurz und knapp die wichtigsten Fakten zusammengefasst...
Der Weihnachtsmann
Ohne ihn läuft an Weihnachten gar nichts. Er ist die Symbolfigur des Festes. Überall auf der Welt kennt man den Weihnachtsmann, der mit einem Schlitten um die ganze Welt fliegt und allen Kindern Geschenke bringt, besonders den braven. Seine Markenzeichen: Dick und freundlich, ein langer weißer Bart und eine rote Kutte mit weißem Pelz. Besonders populär ist der Weihnachtsmann in Nordeuropa und in den USA. Während die Kinder bei uns in Deutschland schon an Heiligabend ihre Geschenke bekommen, finden sie die amerikanischen Kinder erst am Weihnachtsmorgen unter dem Tannenbaum. Ist ja auch logisch. Bei den Strecken, die der Weihnachtsmann in wenigen Stunden zurücklegen muss…
Der Nikolaus
Der Nikolaus wird häufig mit dem Weihnachtsmann verwechselt oder gleichgesetzt. Dabei handelt es sich aber um eine historische Persönlichkeit. Der Heilige Nikolaus von Myra war Bischof und lebte in der ersten Hälfte des 4. Jahrhunderts. Er gilt als Wohltäter der Kinder und Geschenkebringer. Sein Namenstag, der Nikolaustag, wird seit dem Mittelalter gefeiert. Nikolaus füllt heimlich vor die Tür gestellte Stiefel und Teller mit seinen Gaben (Mandarinen, Nüsse, Schokolade, Lebkuchen).
Knecht Ruprecht
Er ist der böse, furchteinflößende Begleiter des Nikolaus, zumindest wird das behauptet. Verteilt der Nikolaus gerne Geschenke an die braven Kinder, so bekommen die bösen Kinder eine Rute von Knecht Ruprecht. Angeblich bekamen sie die Rute sogar zu spüren. Aber es erinnert sich heute niemand daran, wann das das letzte Mal passiert ist. Die Kinder sind meist genug bestraft und bekommen ein schlechtes Gewissen, wenn sie am Nikolaustag anstelle von Süßigkeiten und kleinen Geschenken eine Rute in ihrem Stiefel finden.
Das Christkind
In Österreich, der Schweiz und in einigen Regionen Süddeutschlands ist es das Christkind, das am Weihnachtsabend heimlich, still und leise unterwegs ist, um den Kindern Geschenke zu bringen. Das Christkind symbolisiert dabei den eigentlichen Grund des Weihnachtsfestes, die Geburt Jesu Christi. Es sieht aus wie ein Engel, unterscheidet sich aber nicht nur rein äußerlich vom Weihnachtsmann. So verzichtet das Christkind auch auf einen riesigen Geschenkeschlitten samt Rentiergespann.
Sinterklaas
Der Sinterklaas ist sozusagen der niederländische Nikolaus. Auch er verkörpert den Heiligen Nikolaus von Myra. Die Besonderheit: Am Wochenende vor dem Nikolaustag kommt der Sinterklaas mit den „Swatten Pieten“ zu einem Kurzbesuch nach Niedersachsen. Am vergangenen Sonnabend war er in Emden unterwegs. Ein niedersächsischer Brauch, der sich ursprünglich auf den Sinterklaas bezieht, ist der Klaasohm auf Borkum.
Fotos: dpa (Robert Schlesinger, Ingo Wagner, Holger Hollemann, Christian Hager, Daniel Karmann)




Kommentare
Aktionen von antenne...
...habe ich vor Jahren als Kellner während einer Hochzeitsfeier
auf Norderney
am Nikolaustag erlebt:
Plötzlich öffnet sich die Tür und darin stand ein Nikolaus,
er machte seine Runde und verteilte Geschenke,
ich bekam eine Kaffeetasse,
mit Logo vom Sender.
Die besitze ich heute noch...
All' die anderen Aktionen von antenne habe ich teilweise verfolgt,
leider nicht teilnehmen können;
trotz allem:
Bitte macht weiter so,
ihr seid nämlich alle miteinander super-prächtig-gut!
Damit meine ich auch die Leute,
die in Hannover im Funkhaus ihren Job machen.
Alle Gute,
Gott schütze Euch