Protest gegen Lehrerin erfolgreich
Die Landesschulbehörde hat es Hit-Radio Antenne Niedersachsen am Abend bestätigt: Die umstrittene Lehrerin wird nicht mehr unterrichten. Die Eltern der Kinder in der zweiten Grundschulklasse atmen auf.
Keine Rückkehr mehr an die Martinus-Schule
Die umstrittene Lehrerin wird nicht mehr an die Bramscher Grundschule zurückkehren. Ihre Zukunft ist derzeit noch offen. Die Landesschulbehörde sagte am Abend gegenüber Hit-Radio Antenne Niedersachsen, dass es noch ein ausführliches Gespräch mit den Eltern geben werde. Wir haben Susanne Strätz, die Behördensprecherin, gefragt, wie denn nun der Stand der Dinge ist:
Erleichterung bei den Eltern
"Wir sind froh, dass es nun wieder geregelt weitergehen kann. Die Kinder freuen sich auf die Schule", sagt Peter Forkert, Sprecher der Elterninitative "Pro Martinus-Schule".
Die Klasse blieb leer
Die Eltern der Martinusschule in Bramsche wollten im Streit mit der Lehrerin (wir berichteten) nicht nachlassen. Sie sahen sich gezwungen, ihre Kinder zu schützen. Ein Sprecher der Elterninitiative sagte, dass siebenjährige Kinder aus nichtigem Anlass angebrüllt wurden. Gänge auf die Toilette seien willkürlich verboten worden. Ein Kind hätte sich demnach aus Angst vor Ärger wegen des Ganges zur Toilette eingekotet, heißt es weiter. Als eine der ersten Reaktionen waren schon einmal 14 von 18 Kinder krank gemeldet worden. Gestern waren alle Kinder zu Hause geblieben. Unser Reporter Jan Flemming hatte gestern eine betroffene Familien besucht.
Foto: St-Martinus-Bramsche.de




Kommentare
Die Klasse blieb leer
Ich habe das Gefühl die Lehrerin wird gemobbt! Schüler die von Eltern nicht geführt sondern nur verteidigt werden, werden nichts im Leben erreichen. Weicheier kommen nicht weiter im Leben! Erziehung findet leider nicht mehr im Elternhaus statt, sondern wird auf Pädagogen abgeschoben. 85 Prozent der Eltern ist es egal was aus den Kindern wird. Von den 15 Prozent die über bleiben kümmern sich 5 Prozent der Eltern um die vermeintlichen Belange, weil sie unter einer Profilneurose leiden!
Die Klasse blieb leer
Ich habe das Gefühl die Lehrerin wird gemobbt! Schüler die von Eltern nicht geführt sondern nur verteidigt werden, werden nichts im Leben erreichen. Weicheier kommen nicht weiter im Leben! Erziehung findet leider nicht mehr im Elternhaus statt, sondern wird auf Pädagogen abgeschoben. 85der Eltern ist es egal was aus den Kindern wird, von den 15die über bleiben kümmern sich 5um die vermeintlichen Belange, weil sie unter einer Profilneurose leiden!
Beide Seiten sollten beleuchtet werden!!!
Es ist ganz klar, dass sich die Lehrerin vollkommen falsch verhalten hat. Selbstverständlich müssen Kinder auf die Toilette gehen dürfen, wenn es nötig ist. Und ganz klar kommt man keinen Schritt weiter - im Gegenteil - wenn Kinder "runtergebrüllt" werden. Hier sollte man davon ausgehen, dass eine ausbildete Pädagogin das weiß.
Aber mir fällt auch immer öfter auf, das viele Kinder von zu Hause her keine Grenzen kennen. Eltern verhalten sich oft viel zu gluckenhaft und sind nicht bereit zu erkennen, wenn ihr Kind sich einmal daneben benimmt. Die Schuld wird dann ganz schnell nur bei den anderen gesucht.
Viele Kinder werden somit von zu Hause gar nicht auf die Schulzeit vorbereitet, dies ist aber nötig.
Ein wenig mehr Hand in Hand mit den Pädagogen arbeiten, das Gespräch miteinander suchen und auch die Kinder mit einbeziehen wäre erstrebenswert. Erst wenn diese Versuche fehlschlagen, sollte man sich überlegen, wer nun die meiste Verantwortung für das Fehlverhalten trägt. Es müssen nicht grundsätzlich immer die Lehrer sein.
Mir auf jeden Fall tut auch die Lehrerin etwas leid und ich hoffe, auch sie bekommt jetzt die nötige Hilfe, die sie eindeutig benötigt. Für die Kinder ist ja nun eine gute Lösung gefunden worden.
Burn Out
ich finde es absolut unzulässig,eine Lehrkraft mit diesem Verhalten weiter zu beschäftigen.Kinder benötigen gerade in den ersten Jahren der Schule absolute Empathie und Unterstützung seitens der Lehrkräfte.Doch sollte auch darüber nachgedacht werden,WARUM diese Frau so reagiert....Lehrer sind permanent am obersten Stresslevel und so wie in allen sozialen Berufen wird auf die psychische Belastbarkeit/ Grenze seitens des Arbeitgebers nur sehr mangelhaft geachtet.Leider ist der Begriff Burn Out oder einfach eine Unfähigkeit solch einen Beruf ausüben zu können ein Tabu-Thema.Doch dafür ist leider das System bzw der Staat verantwortlich.Ich wünsche den Kindern an dieser Schule viel Glück für Ihrer weitere Zukunft und vor allem viel Freude am Lernen!!!
LG aus Hamburg
Madlen
Schulreife unserer Kinder
Es ist schade, dass über das Verhältnis zwischen Lehrern und Schülern so einseitig berichtet wird.
Wir wollen bei der Bildung unserer Kinder endlich das viel gepriesene Mittelmaß verlassen. Das bedeutet aber, dass in den Schulen intensiver und konzentrierter gearbeitet werden muss, was sehr hohe Anforderungen an unsere Lehrer stellt.
Jetzt stelle ich mir vor, ich müsste einen Vortrag halten vor Zuhörern, die ständig den Raum verlassen und wieder hinein kommen. Welches Ergebnis ist bei einem solch undisziplinierten Verhalten zu erwarten??
Ich frage mich, was die Eltern dazu beigetragen haben, um ihren Kindern die nötige Schulreife zu geben? Sollte ein Kind in der Grundschule nicht eine Schulstunde durchhalten können um in den Pausen die Toiletten aufzusuchen?
Bei einer solchen Unterstützung aus der Elternschaft wie sie in den Medien dargestellt wird, wäre es mit meiner Geduld auch nicht weit her.
Wann begreifen wir endlich, dass es nicht gegeneinander sondern nur miteinander geht!
Was sind wir bloss für ein Land?
In der freien Wirtschaft würde eine so ünfähige Person sofort entlassen werden! Genauso wie der Lehrer der sich an einer Schülerin vergriffen hat! Jetzt sitzt der guteste in der Landesschulbehörde! Wenn ein Chef sich an eine Untergebene vergreifen würde, der würde fritslos gefeuert werden! Wie blöd ist den die Deutsche Politik noch???????
Was denken sich manche Lehrer nur bei ihrem Verhalten????
Ich verfolge die Nachrichten über irgendwelche Lehrer ständig und frage mich wirklich: was denken die Lehrer sich dabei?
Man bekommt ja schon Angst seine Kinder in die Schule zu schicken.
Wie kann es sein, dass ein Lehrer, der eine Schülerin vergewaltigt, sich einfach "freikaufen" kann. Andere gehen für eine solches Vergehen in den Knast, wenn auch viel zu kurz. Und dieser Lehrer wird einfach an eine andere Schule versetzt. Da frag ich mich wo waren die Richter mit ihren Gedanken bei diesem Urteilsspruch.
Ich finde es gut, das die Eltern in Bramsche jetzt zusammenhalten und ihre Kinder zu Hause behalten. Wenn die Schule es eben anders nicht begreift, dann müssen die Eltern zu solchen Mitteln greifen.