07.09.2010
Ihre Meinung...

Der tägliche Hausaufgaben-Wahnsinn

Bei tausenden Eltern und Schülern gibt es täglich Zoff um die Hausaufgaben. Wie ist das bei Ihnen? Sind Hausaufgaben ein Dauerproblem? Wie sinnvoll sind Hausaufgaben eigentlich? Und wie viel Zeit dürfen sie täglich in Anspruch nehmen? Wir sind gespannt auf Ihre Meinungen und Erfahrungen!

Zwei Stunden Hausaufgaben? Das muss nicht sein...

Mein Sohn ist knapp neun Jahre alt, besucht die dritte Grundschulklasse, und ist nun nicht gerade das, was man als schulische Elite bezeichnen könnte. Muss er ja auch nicht, finde ich. Er ist ein aufgeweckter Kerl, geht gern in die Schule und gibt sein Bestes - nur ab und zu macht's ihm nicht so richtig Spaß. Ich spreche von Themenbereichen wie "Mathematik", "Mappenführung" und dergleichen. Und auf die Hausaufgaben hat er nun mal gar kein Bock mehr, wenn er aus der Schule kommt. Das Ärgerliche ist, dass man diese Unlust an den Hausaufgaben auch ablesen kann. Will heißen, ein Elternteil muss ihn immer antreiben und kontrollieren, sonst gibt's Murks. Und dann heißt es: "Nochmal von vorne!" Nicht selten plagt er sich dann zwei Stunden mit seinen Hausaufgaben herum. Also, ehrlich gesagt ist es manchmal eine echte Quälerei.

scoll left

Argumente für Hausaufgaben

Durch Wiederholen wird das Gelernte gefestigt. Argument 1
Zusätzliche, ergänzende Inhalte werden im Eigenstudium dazugelernt. Argument 2
Ein gewisser Bestand an auswendig gelernten Vokabeln, Gedichten, Fakten ist unerlässlich. Argument 3
Die persönliche Beschäftigung mit dem Stoff führt zu einer vertieften Aneignung. Argument 4
Eigenstudium muss man lernen, um an der Uni oder im Beruf sich in einem bestimmten Gebiet sachkundig machen zu können. Argument 5
scoll right

Das soll allerdings nicht heißen, dass ich Hausaufgaben komplett ablehnen würde (was meine Nerven und die meiner Frau allerdings enorm schonen würde), ich finde aber schon, dass die Anforderungen an die Schüler zum Teil schon sehr hoch sind. Bereits in der Grundschule ist zu spüren, dass ein ordentliches Pensum zu leisten ist. Ein Beispiel: Ich habe Anfang der 80er erst in der dritten Klasse mit dem Lernen des kleinen Einmaleins beginnen müssen. Mein Sohn muss das schon seit Mitte der zweiten Klasse pauken. Ich will nicht schwarzmalen, aber manchmal habe ich die Befürchtung, dass vielen Kindern der Spaß am Lernen verloren gehen kann.

Internet

Hausaufgaben nur ein "pädagogisches Ritual"?

Vor einiger Zeit hat Professor Hans Gängler von der erziehungswissenschaftlichen Fakultät der TU Dresden mit seinen Thesen für Wirbel gesorgt. Er sagt: Hausaufgaben bringen so gut wie gar nichts und sind nur ein altes "pädagogisches Ritual". Hausaufgaben hätten keinen Einfluss auf die Schulnoten.

Wolfgang Bergmann, Erziehungswissenschaftler und Leiter des Instituts für Kinderpsychologie und Lerntherapie in Hannover, bestätigt diese Thesen:

Voting

Halten Sie Hausaufgaben für sinnvoll?

Was sagt unser Kultusminister dazu?

Mein Kollege Torben Hildebrandt hat unseren Kultusminister hier in Niedersachsen, Bernd Althusmann (CDU) im Landtag auf das Thema angesprochen. Er fordert schon eine gewisse Leistungsbereitschaft von den Schülern, spricht über seine eigene Erfahrungen mit seinen Kindern, stellt Hausaufgaben an sich aber nicht infrage. Hören Sie selbst, was Althusmann sagt...

Welche Hausaufgaben-Erfahrungen haben Sie gemacht?

Berichten Sie uns, von den Erfahrungen, die Sie und ihre Kinder machen! Wie ist Ihre Meinung zu diesem Thema? Schreiben Sie uns Ihre Kommentare!

Einschalten: Am Mittwoch beschäftigt sich auch Familie Schollmayer mit dem Thema Hausaufgaben.
Diskutieren Sie mit unter der kostenlosen Hotline 0800 3 123 100!

Fotos: dpa, fotolia.com

Kommentare

Britta Röben 17.01.2012 08:06

Mehr Unterricht - dafür weniger Hausaufgaben

Zum Schuljahr 2010/2011 wurden in Niedersachsen die Unterrichtsstunden der Grundschüler drastisch gekürzt. Vorher täglich 5 Stunden - nachher nur noch einmal 5, ansonsten 4 Stunden täglich bei den Erst- und Zweitklässlern. Bei den Dritt- und Viertklässlern wurden die Wochenstunden nur um 2-3 Stunden gekürzt. Diese verlorenen Unterrichtszeit holen die Lehrer wieder rein indem es kaum noch Lesezeiten und mehr Hausaufgaben gibt. Leseübungen finden zu 95% nur noch zu Hause statt. Eltern werden immer zu Lehrern, obwohl immer mehr Mütter mitarbeiter und immer weniger Zeit für ihre Kinder haben. Die Orientierungsstufe wurde uns vor ein paar Jahren genommen, jetzt geht es gleich nach der 4. Klasse auf die weiterführenden Schulen, früher nach der 6. Klasse. Abi nach 12, statt nach 13 Jahren. Wieviel Druck will man denn noch auf die Kinder ausüben?

sully561
sully561 17.01.2012 07:27

Hausaufgaben

Hallo,
Ja die sind bei uns auch immer ein grosses Thema. Zum einen, weil meine Knder auch noch andere Dinge nach der Schule machen wollen und zum anderen, weil sie dann einfach nicht mehr die Konzentration haben.
Ausserdem ist es bei uns so, dass die Kinder bei einer Ganztagsbetreuung nicht immer alle Hausaufgabrn schaffen, aber erst gegen 16.00 Uhr Zuhause sind und dann ausgebrannt sind.
Zudem hat meine Tochter dann noch 2 mal die Woche tanzen. Da wird die Zeit schon mehr als knapp. Aber sie möchte das tanzen nicht missen weil es ihr spass macht und ich es gut finde, dass sie Bewegung bekommt.
Gruss Sally

Schulfreund 16.11.2010 11:48

60 Stunden Woche in Klasse 8 auf dem G8

normaler Unterricht, verpflichtender Musikunterricht (da Musikklasse), Konfirmandenunterricht, Schulorchester , DELF, Sport, Hausaufgaben, Referate und für Arbeiten lernen - das macht bei uns fast immer eine 60 Stunden Woche für das 13-jährige Kind. In den Ferien ist allerdings auch nicht frei, da gibt es dann eine Lektüre zu lesen - natürlich mit Lesetagebuch...ach und die Konfirmandenfreizeit findet auch noch statt. Ja, spinnen die eigentlich????

Dazu kommen Lehrer, die gelinde gesagt 'von gestern' sind und ein Rektor, der nur auf seine persönliche Außenwirkung bedacht ist. Politiker, die nur schwafeln und die meisten Eltern, die Angst haben, ihr Sproß erleidet Nachteile, sobal sie etwas sagen. Gute Nacht liebe Republik.

Andrea 09.09.2010 10:30

Hausaufgaben ja oder nein

Hallo........

Mein Sohn ist jetzt gerade auf die Hauptschule im Landkreis Cuxhaven gekommen..........Es wurde zu uns gesagt, das die "Hauptschule" die 1. wäre, die ab diesem Schuljahr keinerlei Hausaufgaben aufgibt.......da sie der Meinung sind, das Hausaufgaben zu Hause nichts bringen und bieten statt dessen eine Fördermaßnahme nach der Schule an...also nach der 5. oder 6. Stunde.........aber bereits nach kurzer Zeit kamen nach und nach doch Hausaufgaben zum Vorschein......(.Hausaufgabenhilfe ist auch noch nicht eingerichtet worden..)...............Der Grund dafür wäre, das man den Schulstoff sonst nicht in der vorgegebenen Zeit einhalten kann..........Und wenn ein Schüler jetzt mal die Hausaufgaben vergißt, dann gibt es gleich ne 6 ins Klassenbuch..soviel zu keine Hausaufgaben!!!!!!!!!!!!!!!!!! ...................Man hat den Schülern das vorher schon gesagt, und jetzt kann es nicht eingehalten werden.Es gibt auch Eltern, die nicht so viel Zeit haben, immer die Hausaufgaben zu prüfen.Die Kinder sind dann wieder im Nachteil..............So. das war jetzt ein kleiner Einblick wie ich das mitbekommen habe zum Thema ..................LG aus dem Landkreis Cuxhaven/ Otterndorf

Nicola Pape 09.09.2010 06:55

lächerlich

Ich finde diese Diskussion lächerlich. Wie leider bei vielen Dingen in der "Neuzeit" muss alles in Frage gestellt werden. Auch ich hatte in meiner Schulzeit 2 oder 3 Mal 8 Stunden die Woche und zusätzlich noch 3 Samstage die im Monat Schule. Wenn man heute ein Kind fragt ob es Samstags zur Schule muss, wird man gefragt ob es noch geht.
Bei aller Liebe, Hausaufgaben müssen sein. Falls unsere Kinder nicht das Glück haben, und eine der wenigen guten Ganztagsschulen besuchen, müssen sie sein. Es sind wie bei uns in der Schule mal mehr, und mal weniger. Es gibt auch immer wieder Ausnahmesituationen, auf das Kind bezogen, wo es ein bisschen schwerer ist das Kind bei Laune dafür zu halten.

Aber eine solche Diskussion lostreten, bei dem heutigen Bildungsstand der Schüler in Deutschland, ist weit mehr als fragwürdig. Es ist doch mehr als erwiesen, dass der für das Kind höchstmögliche Schulabschluss
überlebenswichtig ist, wenn man bedenkt das heutzutage selbst eine Putzfrau Fremdsprachenkennstnisse braucht.

Also hört endlich auf zu jammern ihr Deutschen. Helft lieber euren Kindern zu lernen, das die Schule keine Freizeitbeschäftigung ist. Auch wenn viele von uns das früher auch gedacht haben.

Stephanie 09.09.2010 06:21

Hausaufgaben - Für uns eine große Belastung

Ich bin alleinerziehende Mutter mit 13jährigen Zwillingsjungs. Beide haben ADS (ja, durch ausgiebige Untersuchungen bei seriösen Ärzten bestätigt) und tun sich recht schwer in der Schule. Nachdem es auf der Realschule nicht ut geklappt hat, gehen sie seit diesem Schuljahr in die 7. Klasse einer Hauptschule. Dort haben sie wöchentlich 39 (!!!) Unterrichtsstunden, sind 3x pro Woche erst um 16.10 Uhr zu Hause, wobei sie jeden Morgen um 6.40 Uhr das Haus verlassen.
Wenn dann noch Hausaufgaben zu erledigen sind, geht hier zu Hause eigentlich nichts mehr. Die Kinder sind vollkommen erschöpft, der Kopf ist leer und die Hausaufgabenunlust riesengroß.
Fast täglich haben wir hier zu Hause wegen der Hausaufgaben Stress miteinander, empfinden die Situation als sehr belastend.
Die vereinzelten Verfügungsstunden, in denen ein Teil der Aufgaben in der Schule erledigt werden können, reichen meinen Söhnen leider nicht aus, da sie aufgrund ihrer Konzentrationsschwäche sehr langsam arbeiten.
Ich persönlich wäre mehr als dankbar, wenn sich das deutsche Schulsystem ändern würde. In den nordischen Ländern gibt es nach meinem Wissen solche Probleme wie hier nicht...

Christian 08.09.2010 21:41

Das tägliche Leid eines Schülers "Hausaufgaben"

Ich bin Schüler eines Gymnasiums in NRW und bin zur Zeit in der 12 Klasse. Ich habe 34 Wochenstunden, plus 6 Freistunden, komme also zwischen halb 3 und 6 Uhr nach Hause.
Wer sich noch an seine damalige Zeit erinnern kann weiß, dass man nach so einem langen Tag total erschlagen ist und froh ist, zuhause anzukommen. Dann gibts schon ein verspätetes Mittagessen oder direkt Abendessen, es folge die Hausaufgaben. Also setze ich mich um sieben Uhr an die Hausaufgaben, wenn denn alles funktioniert. Es kann auch mal zehn oder elf Uhr werden, denn man sollte Freunde und sich selbst nicht zu kurz kommen lassen. Dann sitze ich da und muss schwerste Texte über mich ergehen lassen, den ich dann meist nicht mehr verstehe, und darf zu meiner Freude immer noch ein paar Aufgaben erledigen, oder direkt eine ganze Analyse verfassen, gestern war es ein Englischreferat. Im Verlaufe der Jahre ist mir aufgefallen, dass je länger die Schule dauert, desto weniger ausführlich mache ich die Hausaufgaben. Jetzt mag man vielleicht meinen, dass ich dadurch schlechtere Leistungen verbringe, aber dem ist nicht so. Der Schüler geht dann hin, und macht die Hausaufgaben mündlich und der Lehrer bekommt das meist nicht mit. Des weiteren fällt mir ein, dass jemand (ich weiß leider nicht mehr wer) herausgefunden hat, dass Hausaufgaben die schlechten Schüler am Nachmittag nur noch mehr deprimieren, weil sie scheitern und niemanden fragen können, wenn sie qualitative Hilfe benötigen und somit die Psyche langsam aber sicher etwas geschwächt wird. Und jetzt ist meine Frage muss das wirklich in diesem Stil gemacht werden? Ich denke nicht. Uns wird es gelehrt, wenn du deine Hausaufgaben nicht machst, dann kannst du in der nächsten Stunde nicht mitmachen, wie du es könntest, wenn du deine Hausafgaben machen würdest, und deshalb werde deine Note nicht so sein, als wenn du sie erledigen würdest.
Ich sehe es ein, dass wir den erlernten Stoff zuhause noch einmal WIEDERHOLEN, oder neue Vokabeln lernen, wo wir sicher wissen, dass das erlernte richtig ist. Es gibt schließlich nicht schlimmeres, als das man etwas lernt, was man sich selbst angeeignet hat und das dann noch falsch dazu ist.
Ich möchte auch noch gerne erwähnen, dass ich ein glücklicher G9 (9 Jahre Gymnasium) Schüler bin, bei den G8 Schülern, schaut das noch viel schlimmer aus, weil sie MINDESTENS 34 Stunden haben und zusätzlich Vertiefungskurse belegen müssen! Ich weiß nicht wie sie das machen, ich weiß nur, am Montag bin ich erholt vom Wochenende, aber ab Dienstag kann ich die Leistung nicht mehr in diesem Maße halten.

Cheyenne 08.09.2010 18:22

Lösung: Ganztagschule

Ich selber gehe seit der 5. Klasse an eine Ganztagsschule, ich finde das Lernen fällt einem da sehr leicht und Hausaufgaben, haben wir nicht! Wir haben Wochenplan und in der Schule Festgelegte Stunden wann wir diesen Wochenplan bearbeiten müssen, eine super Lösung finde ich, weil nur Mutter und Vater reichen beim lernen einfach nicht, da sie die Kenntnisse villeicht in den Jahren schon wieder vergessen haben. In der Schule kann man sich super unterstützen, jeder Arbeitet mit jedem und man hat immer die Chance einen Lehrer zu fragen. Ich finde Hausaufgaben sollte es nicht geben, sondern Wochenplan, wie an meiner Schule, sollte an allen Schulen eingeführt werden, eine Lösung für beide seiten dieser ansicht!

Liebe Grüße Cheyenne 10 Klasse der IGS Querum in Braunschweig

Susann 08.09.2010 13:46

Projekt-/Hausarbeit statt Hausaufgabe

unser Sohn ist noch weit weg von dem Wort Schule, aber selbst jetzt mache ich mir ab und an so meine Gedanken... Hausaufgaben sind gut und schön, aber was helfen sie, wenn lernschwache Kinder diese Aufgaben zu Hause nicht bewältigen können. Was passiert - sie machen sie erst gar nicht mehr. Und am nächsten Tag? Die guten Schüler, die keine Hausaufgaben bräuchten, werden gelobt, als Vorbilder tituliert und die Leistungsschwachen abgemahnt.
Viel besser würde ich Projektarbeiten z.B. in Gruppen finden. Dabei können sich die Kinder gegenseitig unterstützen. Und wer sagt denn, dass ein in Mathe schlechter Schüler nicht bei einem Bio-Projekt besser sein kann, wie das Mathegenie??? Aus meiner Sicht hat das auch einen wertvollen Aspekt in Hinblick auf Sozialkompetenzen der Kinder.
Aber ich denke, bevor man sich überhaupt mit dem Thema Hausaufgaben befasst, sollte man das Thema Schulbildung erst mal grds. in Angriff nehmen. Ich finde es sehr bedenklich, dass Eltern mit dem Gedanken spielen, das Bundesland zu wechseln, nur damit die Kinder die bestmögliche Schulbildung erhalten (können). Meiner Meinung nach sollte die Bildungspolitik nicht auf Länder sondern Bundesebene geklärt/gemacht werden

Staniecki 08.09.2010 12:34

Hausaufgabe ja,aber in Maßen

Hallo zusammen!
Mein Sohn ist jetzt in die 5.te Klasse der Realschule gekommen und kommt täglich mit sooo vielen HA nach Hause,dass ich mich frage,ob ich als Mutter den Unterricht zu Hause weiterführen soll.
Ich bin alleinerziehend und voll berufstätig.
Mein Sohn ist um 14 Uhr zu Hause,wir essen was und dann ran an die HA's.Diese gehen dann meist bis abends 18/19 Uhr.
Seine Englischlehrerin gibt sogar mittwochs HA´s für montags auf,aber nicht eine....NEIN...TÄGLICH EINE (incl.Sa und So)
Ich selber bin schon am verzweifeln,denn mein Sohn ist doch auch noch KIND und nicht nur Schüler!!!
Wenn ich als Mutter nicht einfach mal Fünfe gerade sein lassen würde und ihm sage,dass er jetzt alles stehen und liegen lassen soll,damit er mal raus sich austoben kann....dann würde sich mehr FRUST als LUST auf die Schule einstellen.
Ich denke,Hausaufgaben sind ok,aber man sollte es nicht so übertreiben.
Wie soll man seinem Kind da noch die Schule positiv vermitteln,wenn sich seit 3 Wochen Schule nur noch Schule und Hausaufgaben durch sein 9-jähriges Leben schlängelt???
Und ausserdem kommt noch für viele Eltern,incl.meiner Person erschwerend dazu,dass man arbeitet und die Kinder viel auf sich selbst gestellt sind...Hausaufgabenhilfen sind zu teuer oder keine Plätze vorhanden.An unserer Schule wurde z.B.von einer ganzen Std.Hausaufgabenhilfe auf eine halbe Std.gekürzt....da kann man sich ja vorstellen,was das bedeutet,bei der Menge.
Zudem sind vielen Eltern auch gar nicht(mehr)in der Lage ihren Kindern zu helfen.
Was nützen Hausaufgaben den Kindern,wenn sie z.B.es in der Schule selber nicht verstanden haben?Dadurch kommt Frust auf und somit ist doch schon Unlust vorprogrammiert.
Ausserdem möchte ich hier mal etwas loswerden,was unsere sich für Kinder einsetzende Frau von der Leyen angeht.
Sie mag sich für Hartz4-Kinder einsetzten,aber wo bleiben unsere Kinder dabei?(von der arbeitenden Bevölkerung)?Mein Sohn ist hochbegrabt( IQ von 131),meine Tochter überdurchschnittlich( IQ von 128).Mir sind finanziell aber die Hände gebunden,um sie zu fördern.
Wie sieht es denn mit diesen Kindern aus?Unsere Kinder "verblöden"ja laut Pisa-Studie!!!Ich bekomme nirgendwo Hilfe...alles kostet und das nicht wenig!!!
Ich versteh unsere Welt nicht mehr.
Vielleicht könnte man auch da mal ansetzten und nicht nur den armen Kindern helfen wollen---ich befürworte ja diese Hilfe,aber man darf nicht die arbeitende Bevölkerung und deren Kinder vergessen.
MfG T.Staniecki

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