Ende der Ära Thomas Schaaf bei Werder Bremen
Nach 14 Jahren trennten sich der Bundesligist und der Chef-Trainer "einvernehmlich".
In Niedersachsen und Bremen leben immer weniger Kleinkinder in bedürftigen Familien, das dritte Jahr in Folge sank das Armutsrisiko für die unter Dreijährigen deutschlandweit. Während Niedersachsen im bundesweiten Vergleich gut dasteht, hinkt Bremen hinterher.
Immer weniger Kleinkinder in Niedersachsen und Bremen wachsen in Armut auf. Während das Armutsrisiko für unter Dreijährige in Niedersachsen mit 18,2 Prozent genau im Bundesdurchschnitt liegt, hat Bremen mit 33,6 Prozent trotz der Verbesserung Aufholbedarf - nur Berlin schneidet im Ländervergleich noch schlechter ab. Das geht aus einer Analyse der Bertelsmann Stiftung in Gütersloh hervor.
In Niedersachsen sank die Zahl der Kinder in bedürftigen Familien von 37.300 (19,4 Prozent) im Jahr 2010 auf 34.400 (18,2 Prozent) im vergangenen Jahr. Nur in Bayern, Baden-Württemberg,
Rheinland-Pfalz und Hessen ist das Armutsrisiko für Kleinkinder geringer. In Bremen sank das Risiko im gleichen Zeitraum um rund 11 Prozent. Nicht nur im Ländervergleich, auch im Vergleich mit anderen Großstädten schneidet das kleinste Bundesland schlecht ab: Nur in 4 von 35 Städten mit mehr als 200.000 Einwohnern ist das Risiko für Kleinkinder größer, in einer bedürftigen Familien aufzuwachsen.
Bundesweit sank die Armutsquote bei den unter Dreijährigen von 19,8 Prozent im Jahr 2010 auf 18,2 Prozent und damit stärker als in den beiden Vorjahren. Das Armutsrisiko für Kleinkinder ist seit 2008 deutschlandweit rückläufig, damals lag es bundesweit noch bei 21,2 Prozent.
Fotos: dpa
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