21.10.2012
Verkehr

Viele Verkehrsunfälle mit mehreren Toten auf Niedersachsens Straßen

Mindestens fünf Menschen sind am Wochenende auf Niedersachsens Straßen ums Leben gekommen. Mehrere Menschen wurden teils lebensgefährlich verletzt. In einige der Unfälle waren Motorrad- und Fahrradfahrer verwickelt.

Das freundliche Herbstwetter lockte scheinbar wieder vermehrt Motorrad- und Fahrradfahrer auf die Straßen. Wie die Polizeistellen im Land berichteten, waren mehrere Zweiradfahrer in Unfälle verwickelt.

So raste ein 43-Jähriger am Samstagmittag nahe Schladen im Landkreis Wolfenbüttel mit rund 200 Stundenkilometern in den Tod. Ein anderer Biker verlor nahe Hollenstedt im Landkreis Northeim die Kontrolle über seine Maschine. Der 48-Jährige stürzte, rutschte über die Fahrbahn und wurde in die Leitplanke geschleudert. Dabei erlitt er so schwere Verletzungen, dass er noch an der Unfallstelle starb. Am Sonntagmorgen erlag ein 38-Jähriger seinen Verletzungen, nachdem er in der Früh mit seinem Motorrad in einem Kreisverkehr bei Ankum im Landkreis Osnabrück gestürzt war.

In Osterholz-Scharmbeck kam es am Samstagmittag außerdem zu einem schweren Zusammenstoß zwischen einem 52-jährigen Motorradfahrer und einem 49-jährigen Rollerfahrer. Sie mussten mit einem Rettungshubschrauber in umliegende Krankenhäuser geflogen werden.

Ein 16-Jähriger verunglückte in Neulehe im Landkreis Emsland tödlich mit einem Traktor. Dieser war von der Fahrbahn abgekommen und kippte samt Anhänger um, so dass der Junge im Führerhaus eingeklemmt wurde. Er starb noch am Unfallort. Für einen 40-jährigen Niederländer kam ebenfalls jede Hilfe zu spät: Nachdem er in Wilsum im Landkreis Grafschaft Bentheim die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor, prallte er gegen mehrere Bäume und wurde in seinem Auto eingeklemmt.

Schwere Verletzungen erlitten ein 17-Jähriger und 19 Jahre alter Mann, als sie bei Neustadt am Rübenberge von der Fahrbahn abkamen. Das Auto stieß gegen zwei Bäume und überschlug sich. Die jungen Männer wurden aus dem Auto geschleudert. Dass sich ein 63-Jähriger bei Melle am Samstagmorgen lebensgefährlich verletzte, war anscheinend Folge eines Schwächeanfalls. Er fuhr mit seinem Auto etwa 15 Meter weit in ein Maisfeld.

In Bremen zog sich ein 17-jähriger Radfahrer lebensgefährliche Kopfverletzungen zu, als er am Samstag kurz vor Mitternacht von einem Taxi erfasst wurde. Der 40-Jährige Taxifahrer hatte versucht, auszuweichen, konnte den Unfall aber nicht mehr verhindern.

Symbolfoto: dpa

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