Ende der Ära Thomas Schaaf bei Werder Bremen
Nach 14 Jahren trennten sich der Bundesligist und der Chef-Trainer "einvernehmlich".
Vier junge Apfeldiebe haben einen Bremer Polizisten zu einem Gedicht animiert. So entstand ein Einsatzbericht in Reimform.
Die Jungen hatten Obst und Gemüse aus dem Garten eines Rentnerpaars geklaut und deren Haus dann mit der Beute beworfen. "Plötzlich und mit lautem Knall, als käme der Feind von überall, flogen Äpfel, Kraut und Artischocken!", dichtete der Beamte in der Nacht zu Donnerstag frei nach Wilhelm Busch in seinem poetischen Einsatzbericht. "Das Rentnerpaar war hoch erschrocken, warf einen Blick zum Fenster raus, und sah die Jungen rennen im Saus." Die Alten riefen die Polizei, die die Rabauken stellte. Diese zeigten sich reumütig und kamen mit einer Verwarnung davon.
Ach, was muss man oft von bösen
Kindern hören oder lesen!
Wie zum Beispiel hier von diesen,
welche Constantin, Merlin, Oliver und Jan-Hendrik hießen.
Um es doch zusammen zu fassen,
diese 4 Jungs konnten es nicht lassen,
sprangen über einen Gartenzaun,
um ein paar Äpfel geschwind zu klauen.
Mit der Wegnahme nicht genug,
diese Jungens gar nicht klug,
warfen ohne weiteren Sinn,
die Früchte zurück zum Inhaber hin.
Währenddessen saß ein Rentnerpaar,
- hochbetagt - das ist ja klar,
genossen in Erinnerungen labend,
den wohlverdienten Lebensabend.
»Ach!« - sprechen sie - »Die größte Freud
ist doch die Zufriedenheit!
Plötzlich und mit lautem Knall,
als käme der Feind von überall,
flogen Äpfel, Kraut und Artischocken!
Das Rentnerpaar war hoch erschrocken,
warf einen Blick zum Fenster raus,
und sah die Jungen rennen im Saus.
Es folgte nun die Polizei,
die der Eulenspiegelei
und der ungehörigen Revolte,
nun ein Ende setzen sollte.
So traf man einen Steinwurf weiter,
vier Jungens, vom Alkohol leicht heiter.
Diese äußerten nach Belehrung
in einer gewissenhaften Erklärung:
"Lieber Schutzmann, wir versprechen,
dass wir ohne das Gesetz zu brechen,
seit unserer Geburt nun leben,
und dieses auch hinfort anstreben.
Böse Taten und Vergehen,
werden Sie von uns nie sehen."
Es war nicht leicht die Wahrheit zu wissen,
drum blieb der Appell an das Gewissen,
und es wie in vergangnen Tagen,
mit den Worten Buschs zu sagen:
Aber das bedenke stets:
Wie man's treibt, mein Kind,
so geht's.
Foto: fotolia.com
Nach 14 Jahren trennten sich der Bundesligist und der Chef-Trainer "einvernehmlich".
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