Ende der Ära Thomas Schaaf bei Werder Bremen
Nach 14 Jahren trennten sich der Bundesligist und der Chef-Trainer "einvernehmlich".
Eine Studie im Auftrag der EU-Kommission hat ergeben, dass jeder fünfte EU-Bürger nicht ausreichend lesen kann. Gerade in Zeiten der Wirtschaftskrise sei das richtige Lesen besonders wichtig, um Schulabgängern den Einstieg ins Berufsleben zu ermöglichen.
Jeder fünfte EU-Bürger kann nicht ausreichend lesen und schreiben, um seinen Alltag zu bewältigen. Das hat eine am Donnerstag veröffentlichte Studie im Auftrag der EU-Kommission ergeben. Die Experten bezeichneten diese hohe Prozentzahl als „Alarmsignal“ angesichts der in Europa herrschenden Wirtschaftskrise. Nur gut ausgebildete Schulabsolventen könnten einen Job finden und zum Wachstum der Wirtschaft beitragen.
Nach Berechnung der Experten zahlt sich die Unterstützung von Schülern direkt aus: Würde der Staat die Grundkompetenz von Schülern im Lesen, Schreiben, in der Mathematik und den Naturwissenschaften besser fördern, könnte das Bruttoinlandsprodukt Europas um mehrere Billionen Euro steigen.
Die Sachverständigen schlugen mehrere Konzepte vor, um Kinder wie Erwachsene zu fördern. Dazu gehören etwa mehr Lehrer, attraktivere Bibliotheken mit digitalen Medien, mehr Aufklärung über Analphabetismus und die Förderung von Kindern mit ausländischen Wurzeln. Nicht nur in den Schulen, sondern auch in der Familie, am Arbeitsplatz und in den Medien müsse das Thema diskutiert werden.
Die 27 EU-Staaten haben sich im Schulsektor bereits konkrete Ziele gesetzt: So soll bis zum Jahr 2020 der Anteil leseschwacher 15-Jähriger von 20 auf 15 Prozent sinken.
Foto: dpa
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