21.08.2012
Braunschweig

Vergewaltigung: Schulbusfahrer spricht von "dummem Fehler"

Dem 53-jährigen Schulbusfahrer wird vorgeworfen, ein elfjähriges, geistig behindertes Mädchen vergewaltigt zu haben. Nachdem der Fahrer den Vorwurf zunächst bestritt, hat er die Tat nun gestanden.

Ein Schulbusfahrer muss sich wegen der Vergewaltigung eines behinderten elf Jahre alten Mädchens seit gestern vor dem Landgericht Braunschweig verantworten. In einem Brief an die Staatsanwältin, den der Richter verlas, sprach der vierfache Familienvater von „einem dummen Fehler“, und dass er „eine große Sünde begangen habe“.

Laut Staatsanwaltschaft soll sich der 53-Jährige mehrfach an dem elfjährigen geistig behinderten Mädchen in einem Waldstück bei Clausthal-Zellerfeld im Oberharz vergangen haben. Er habe demnach dafür gesorgt, dass er mit dem Kind zum Schluss allein im Schulbus war und sei von der eigentlichen Busroute abgewichen. Der Angeklagte sitzt seit März in Untersuchungshaft, weil das Gericht eine Wiederholungsgefahr befürchtet. Das Urteil soll Ende September gesprochen werden.

Foto: dpa

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