Ende der Ära Thomas Schaaf bei Werder Bremen
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Microsoft greift Googles E-Mail-Dienst Gmail frontal an: Der Software-Gigant enthüllte sein Gegenstück Outlook.com in Anlehnung an den Namen seines verbreiteten E-Mail-Programms. Von der Computerzeitschrift CT kommt jetzt erstes Lob.
"Wir denken, es ist an der Zeit, die persönliche E-Mail neu zu erfinden", erklärte der zuständige Microsoft-Manager Chris Jones im Firmen-Blog. Outlook.com breche mit der Vergangenheit und sei von Grund auf neu gestaltet worden. Nutzer von Hotmail sollen allerdings mit wenigen Mausklicks wechseln können mitsamt ihrer E-Mails, Kontakte und Einstellungen.
Die Oberfläche von Outlook.com ist betont schlicht gehalten. Microsoft wirbt mit dem, was unter der Haube steckt: Der neue Dienst lässt sich mit Sozialen Netzwerken wie Twitter, Facebook oder LinkedIn verknüpfen. Per E-Mail zugesandte Dokumente lassen sich direkt anschauen und bearbeiten - Microsoft hat Outlook.com Online-Versionen seiner Büroprogramme Word, Excel und PowerPoint spendiert. Daten können direkt in Microsofts Online-Speicher Skydrive abgelegt werden.
"Wir haben gemerkt, dass wir einen mutigen Schritt machen müssen", schrieb Jones. Noch sind allerdings nicht alle Funktionen verfügbar. So wird der von Microsoft übernommene Internettelefonie-Dienst Skype später integriert. Outlook.com, so verspricht Microsoft, sei kostenlos, verfüge über nahezu unbegrenzten Speicher, einen Spamschutz und bleibe in weiten Teilen werbefrei.
Diese lobenden Worte findet Jo Bager von der Computerzeitschrift CT aus Hannover im Interview mit meinem Kollegen Werner Möhring für Microsofts neues Angebot:
Das größte Plus sieht Jo Bager darin, dass Office-Funktionen in Outlook.com integriert sind. Auf deutsch: Ein Word-Dokument, das an einer Mail hängt, kann in Outlook.com bereits gelesen und teilweise bearbeitet werden.
Wer einen Hotmail-Account hat, der muss sich zunächst mal keine Sorgen machen, dass Microsoft ihn jetzt ins neue Ourlook.com hineinzwingt. Jo Bager hat es getestet: Er sagt, dass er seine Hotmail-Adresse behalten kann und sich bei Bedarf eine neue Adresse im neuen Dienst geben lassen kann. Auf die Frage, ob er Outlook.com benutzen würde, kam die klare Antwort: "Könnte ich mir durchaus vorstellen."
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Bilder: dpa, Microsoft, CT
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